Walter ROHN


Forschungseinrichtungen in der Agglomeration Wien

Stellung im Innovationsprozeß und Einbindung in innovative Netzwerke



ISBN 978-3-7001-2898-4
Print Edition


2000   ISR-Forschungsberichte 21, 57 Seiten, 24x17cm, broschiert
€  7,27    

Walter  ROHN
ist Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Erstmals wurde die Bedeutung der Forschungseinrichtungen im Großraum Wien im Innovationsprozeß der Region untersucht. Aufgrund ihrer Größenstruktur, der Fokussierung auf Forschungsagenden und der guten Einbindung in innovative Netzwerke verfügen die in der Agglomeration Wien situierten Forschungseinrichtungen über gute Voraussetzungen für eine aktive Partizipation am Innovationsprozeß. Diese günstigen Voraussetzungen wurden aber bisher zu wenig genutzt.

+ Die gemeinsame Arbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bleibt häufig auf die frühen Phasen des Innovationsprozesses (Informationsaustausch, Gewinnung neuer Ideen usw.) beschränkt.
+ Es besteht eine Dominanz von informelleren Formen der Kooperation (Beratung und Gutachten, Durchführung von Tests usw.) mit Unternehmen.
+ Nur knapp 30% der Kontakte der untersuchten Forschungsstätten entfallen auf Unternehmen im Großraum Wien.

Eine der Hauptursachen für die Defizite der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Agglomeration Wien liegt bei den divergierenden Technikfeldern. Die befragten wissenschaftlichen Einrichtungen stuften Informations- und Kommunikationstechnik, neue Werkstoffe und Materialien, Umwelttechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Sensorik und Meßtechnik (in dieser Reihenfolge) als für die Kooperation wesentlichste Technikfelder ein.

Die Prioritäten der Industrie im Raum Wien liegen hingegen primär bei Produktions- und Verfahrenstechnik, neuen Werkstoffen und Materialien, Sensorik und Meßtechnik, danach Informations- und Kommunikationstechnik sowie Verkehrs- und Transporttechnik.

Aufgabe der Innovationsforschung und der Wiener Kommunalpolitik wird es sein, Wege aufzuzeigen und Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Kluft zwischen dem von Forschungseinrichtungen produzierten und dem von Unternehmen für Produkt-

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

und Prozeßinnovationen nachgefragten Wissen zu verkleinern und die Technikfelder besser aufeinander abzustimmen.

For the first time, an examination has been made of the significance of the research facilities in the Vienna region within the region’s innovatory process. 650 scientific, technical, human medicine, commercial and social science research institutions were questioned on their innovation-focused cooperation with manufacturing enterprises and other research institutions – and also businesses.
Thanks to their size structure, their focus on research topics and their good inclusion in innovatory networks, the research facilities located within the Vienna region enjoy good conditions for active participation in the innovation process.

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Erstmals wurde die Bedeutung der Forschungseinrichtungen im Großraum Wien im Innovationsprozeß der Region untersucht. Aufgrund ihrer Größenstruktur, der Fokussierung auf Forschungsagenden und der guten Einbindung in innovative Netzwerke verfügen die in der Agglomeration Wien situierten Forschungseinrichtungen über gute Voraussetzungen für eine aktive Partizipation am Innovationsprozeß. Diese günstigen Voraussetzungen wurden aber bisher zu wenig genutzt.

+ Die gemeinsame Arbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bleibt häufig auf die frühen Phasen des Innovationsprozesses (Informationsaustausch, Gewinnung neuer Ideen usw.) beschränkt.
+ Es besteht eine Dominanz von informelleren Formen der Kooperation (Beratung und Gutachten, Durchführung von Tests usw.) mit Unternehmen.
+ Nur knapp 30% der Kontakte der untersuchten Forschungsstätten entfallen auf Unternehmen im Großraum Wien.

Eine der Hauptursachen für die Defizite der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Agglomeration Wien liegt bei den divergierenden Technikfeldern. Die befragten wissenschaftlichen Einrichtungen stuften Informations- und Kommunikationstechnik, neue Werkstoffe und Materialien, Umwelttechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Sensorik und Meßtechnik (in dieser Reihenfolge) als für die Kooperation wesentlichste Technikfelder ein.

Die Prioritäten der Industrie im Raum Wien liegen hingegen primär bei Produktions- und Verfahrenstechnik, neuen Werkstoffen und Materialien, Sensorik und Meßtechnik, danach Informations- und Kommunikationstechnik sowie Verkehrs- und Transporttechnik.

Aufgabe der Innovationsforschung und der Wiener Kommunalpolitik wird es sein, Wege aufzuzeigen und Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Kluft zwischen dem von Forschungseinrichtungen produzierten und dem von Unternehmen für Produkt-

und Prozeßinnovationen nachgefragten Wissen zu verkleinern und die Technikfelder besser aufeinander abzustimmen.

For the first time, an examination has been made of the significance of the research facilities in the Vienna region within the region’s innovatory process. 650 scientific, technical, human medicine, commercial and social science research institutions were questioned on their innovation-focused cooperation with manufacturing enterprises and other research institutions – and also businesses.
Thanks to their size structure, their focus on research topics and their good inclusion in innovatory networks, the research facilities located within the Vienna region enjoy good conditions for active participation in the innovation process.



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