Werner Jobst


Das Heidentor von Carnuntum

Ein spätantikes Triumphalmonument am Donaulimes



ISBN 978-3-7001-2973-8
Print Edition


2001   264 Seiten, zahlreiche Farb-und SW-Abb., 3 Faltpläne, 1 Planbeilage, 30x23cm, Leinen mit Schutzumschlag
€  72,20   

Werner  JOBST
ist Professor für Klassische Archäologie und Ausgrabungswissenschaften an der Universität Wien, Landesarchäologe von Niederösterreich und wissenschaftlicher Leiter des Archäologischen Parks Carnuntum

Neben der Venus von Willendorf hat kein Denkmal der Antike einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht wie das Heidentor von Carnuntum. Und dennoch ist dieses Baudenkmal der römischen Antike voller Rätsel und Geheimnisse.
Das charakteristische Bild der Ruine als Torbogen resultiert aus seiner langen Verfallszeit. Seit dem Renaissance-Humanismus wurde von Generation zu Generation der Versuch unternommen, das Geheimnis des Heidentores durch Quelleninterpretation, Bauuntersuchungen und Ausgrabungen zu lüften. Oftmals wurde der Standort von Bildungsreisenden, Gelehrten und Künstlern aufgesucht und in Beschreibungen, Zeichnungen, Aquarellen und Kupferstichen festgehalten. Heute wissen wir, daß wir im Heidentor eben nicht eine Toranlage im Sinne eines Stadttores oder eines eintorigen Triumphbogens sehen dürfen, sondern einen antiken Quadrifrons oder Tetrapylum (Doppeldurchgangsbogen, griech. Tetrápylon), d.h. ein auf vier Pfeilern ruhendes Bauwerk mit vier Durchgängen.
Ziel dieses Werkes ist es, erstmals eine vollständige Quellensammlung, einen kritischen Kommentar des bisherigen Forschungsstandes und die Ergebnisse der neuesten Forschungen zum Thema Heidentor vorzulegen.

Alongside the Willendorf Venus, no ancient monument has achieved such a degree of fame as the Heathens' Gate at Carnuntum. The character image of the ruin as a gateway arch results from its long period of decay. Since the humanism of the Renaissance, generation after generation has attempted to reveal the secret of the Heathens' Gate by interpreting sources, investigating the building and undertaking excavations. The site has been visited frequently by travellers, and has been recorded in descriptions, drawings, watercolours and copper engravings. Thus today we know that the Heathens' Gate is precisely not a gateway in the sense of a town gate or a single-gate triumphal arch, but is an antique quadriphronium or tetrapylum (double-passage arch, in Greek tetrápylon), i.e. a building on four pillars with four passageways. This work is initially a collection, analysis and evaluation of all the available sources on the Heathens' Gate, i.e. views, descriptions, legends, attempts to reconstruct and explain.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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ist Professor für Klassische Archäologie und Ausgrabungswissenschaften an der Universität Wien, Landesarchäologe von Niederösterreich und wissenschaftlicher Leiter des Archäologischen Parks Carnuntum

Neben der Venus von Willendorf hat kein Denkmal der Antike einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht wie das Heidentor von Carnuntum. Und dennoch ist dieses Baudenkmal der römischen Antike voller Rätsel und Geheimnisse.
Das charakteristische Bild der Ruine als Torbogen resultiert aus seiner langen Verfallszeit. Seit dem Renaissance-Humanismus wurde von Generation zu Generation der Versuch unternommen, das Geheimnis des Heidentores durch Quelleninterpretation, Bauuntersuchungen und Ausgrabungen zu lüften. Oftmals wurde der Standort von Bildungsreisenden, Gelehrten und Künstlern aufgesucht und in Beschreibungen, Zeichnungen, Aquarellen und Kupferstichen festgehalten. Heute wissen wir, daß wir im Heidentor eben nicht eine Toranlage im Sinne eines Stadttores oder eines eintorigen Triumphbogens sehen dürfen, sondern einen antiken Quadrifrons oder Tetrapylum (Doppeldurchgangsbogen, griech. Tetrápylon), d.h. ein auf vier Pfeilern ruhendes Bauwerk mit vier Durchgängen.
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Alongside the Willendorf Venus, no ancient monument has achieved such a degree of fame as the Heathens' Gate at Carnuntum. The character image of the ruin as a gateway arch results from its long period of decay. Since the humanism of the Renaissance, generation after generation has attempted to reveal the secret of the Heathens' Gate by interpreting sources, investigating the building and undertaking excavations. The site has been visited frequently by travellers, and has been recorded in descriptions, drawings, watercolours and copper engravings. Thus today we know that the Heathens' Gate is precisely not a gateway in the sense of a town gate or a single-gate triumphal arch, but is an antique quadriphronium or tetrapylum (double-passage arch, in Greek tetrápylon), i.e. a building on four pillars with four passageways. This work is initially a collection, analysis and evaluation of all the available sources on the Heathens' Gate, i.e. views, descriptions, legends, attempts to reconstruct and explain.



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