Alexander SIDERAS


Eine byzantinische Invektive gegen die Verfasser von Grabreden
’Ανωνυμου μονωδια εις μονωδουντας


Erstmals herausgegeben, übersetzt und kommentiert. Nebst einem Anhang über den rhythmischen Satzschluss



ISBN 978-3-7001-3063-5
Print Edition

Wiener Byzantinische Studien 23 
2002  206 Seiten, 24x17cm, broschiert
€  53,20   
     

Alexander  Sideras
ist Begründer und Verwalter der Arbeitsstelle Byzantinische und Neugriechische Philologie am Seminar für Klassische Philologie der Universität Göttingen

 


Das Kernstück des vorliegenden Buches bildet die Erstausgabe eines bislang unediert gebliebenen mittelgriechischen Textes, dem insofern besondere literarhistorische Bedeutung zukommt, als er das einzige Exemplar dieser Sorte in der gesamten literarischen Überlieferung der Byzantiner ist. Es handelt sich um eine fiktive Grabrede auf die seinerzeit noch lebenden Verfasser von Grabreden und stellt somit eine literarische Invektive gegen die Vertreter der in den byzantinischen Grabreden maßlos geschürten Klage über die Verstorbenen dar. In einer ausführlichen Einleitung werden alle philologischen Probleme, die mit dieser Schrift zusammenhängen (Zustand und Datierung der Handschrift, Verfasserfrage, literarische Gattung, Anschauungen über die Trauer) diskutiert. Der griechische Text wird von einer deutschen Übersetzung begleitet und ist mit einem Kommentar versehen, in dem alle für das Verständnis des Textes relevanten Fragen, insbesondere die auf die einschlägige Praxis der byzantinischen Grabredenschreiber zielenden Anspielungen erörtert werden. In einem eingehenden Anhang wird der offenbar vom Autor selbst angestrebte Satzrhythmus der Invektive untersucht und durch detaillierte Tabellen anschaulich gemacht. Dabei wird der Versuch unternommen, über den üblichen Rahmen der bisherigen Forschung auf dem Gebiet des rhythmischen Satzschlusses hinaus zu gehen und eine präzisere Erfassung und Darstellung desselben zu erreichen. Die hinzugefügten Indizes ermöglichen eine vollständige Erschließung des Buchinhalts.

The core of the present study is the first edition of a hitherto unedited text of the Byzantine period. The text is the only existing example of its type in Byzantine literary tradition, and therefore of utmost importance to research in this field. It is a fictitious funeral oration on the authors of epitaphs, a literary invective against the writers of epitaphs and their excessive laments for the deceased. The book begins with a detailed introduction in which all the philological problems associated with the text are discussed (present condition and date of the manuscript, question of authorship, literary genre, views of sorrow).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The Greek text is accompanied by its German translation as well as a commentary that provides a detailed discussion of all the questions relevant to the full comprehension of the text, with a special focus on the ironic allusions to the style of the Byzantine funeral orators. The book also includes an appendix in which the author of the book investigates the sentence rhythm of the invective, providing detailed illustration in tabular form. The approach goes far beyond the framework of current research in this field and provides a precise and complete description of the sentence rhythm. The study is completed by indices that facilitate access to the complete contents of the book.

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Alexander SIDERAS


Eine byzantinische Invektive gegen die Verfasser von Grabreden
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Erstmals herausgegeben, übersetzt und kommentiert. Nebst einem Anhang über den rhythmischen Satzschluss



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Wiener Byzantinische Studien 23 
2002  206 Seiten, 24x17cm, broschiert
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Das Kernstück des vorliegenden Buches bildet die Erstausgabe eines bislang unediert gebliebenen mittelgriechischen Textes, dem insofern besondere literarhistorische Bedeutung zukommt, als er das einzige Exemplar dieser Sorte in der gesamten literarischen Überlieferung der Byzantiner ist. Es handelt sich um eine fiktive Grabrede auf die seinerzeit noch lebenden Verfasser von Grabreden und stellt somit eine literarische Invektive gegen die Vertreter der in den byzantinischen Grabreden maßlos geschürten Klage über die Verstorbenen dar. In einer ausführlichen Einleitung werden alle philologischen Probleme, die mit dieser Schrift zusammenhängen (Zustand und Datierung der Handschrift, Verfasserfrage, literarische Gattung, Anschauungen über die Trauer) diskutiert. Der griechische Text wird von einer deutschen Übersetzung begleitet und ist mit einem Kommentar versehen, in dem alle für das Verständnis des Textes relevanten Fragen, insbesondere die auf die einschlägige Praxis der byzantinischen Grabredenschreiber zielenden Anspielungen erörtert werden. In einem eingehenden Anhang wird der offenbar vom Autor selbst angestrebte Satzrhythmus der Invektive untersucht und durch detaillierte Tabellen anschaulich gemacht. Dabei wird der Versuch unternommen, über den üblichen Rahmen der bisherigen Forschung auf dem Gebiet des rhythmischen Satzschlusses hinaus zu gehen und eine präzisere Erfassung und Darstellung desselben zu erreichen. Die hinzugefügten Indizes ermöglichen eine vollständige Erschließung des Buchinhalts.

The core of the present study is the first edition of a hitherto unedited text of the Byzantine period. The text is the only existing example of its type in Byzantine literary tradition, and therefore of utmost importance to research in this field. It is a fictitious funeral oration on the authors of epitaphs, a literary invective against the writers of epitaphs and their excessive laments for the deceased. The book begins with a detailed introduction in which all the philological problems associated with the text are discussed (present condition and date of the manuscript, question of authorship, literary genre, views of sorrow).

The Greek text is accompanied by its German translation as well as a commentary that provides a detailed discussion of all the questions relevant to the full comprehension of the text, with a special focus on the ironic allusions to the style of the Byzantine funeral orators. The book also includes an appendix in which the author of the book investigates the sentence rhythm of the invective, providing detailed illustration in tabular form. The approach goes far beyond the framework of current research in this field and provides a precise and complete description of the sentence rhythm. The study is completed by indices that facilitate access to the complete contents of the book.

In den Medien: 
  • Byzantinische Zeitschrift Bd. 100/1, II. Abteilung, 2007


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Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
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