Herbert Foltinek - Christoph Leitgeb (Hg.)


Literaturwissenschaft:
intermedial – interdisziplinär




Herbert Foltinek
ist em. Professor für englische und amerikanische Sprache und Literatur an der Universität Wien und Obmann der Kommission für Literaturwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien

Christoph Leitgeb
ist Germanist und Mitarbeiter der Kommission für Literaturwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien



ISBN 978-3-7001-3095-6 Print Edition


2002  275 Seiten, 24x15cm, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 697, Veröffentlichungen der Kommission für Literaturwissenschaft 22
€  42,–   
     

Der Sammelband umfasst die Diskurse eines im Frühjahr 2001 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehaltenen Symposiums, das es sich zum Ziel gesetzt hatte, angesichts der vielerorts behaupteten Krisensituation der Literaturwissenschaft ihre überkommenen Betrachtungsweisen und innovativen Positionierungen zu hinterfragen und so eine Neubestimmung des Fachs einzuleiten. In elf Beiträgen von international renommierten Experten werden kontroversielle Themen wie die gegenwärtig viel diskutierte Erweiterung der Literaturwissenschaft zu einer fachübergreifenden Kulturwissenschaft oder der geforderte Anschluss an die Systematik der Sozialwissenschaften aufgegriffen. Wird sich Literaturwissenschaft gegenüber der wachsenden Bedeutung neuer Kommunikationsformen als Einzeldisziplin behaupten können oder ist ihre Eingliederung in das Programm der Medienwissenschaften unvermeidlich? In welchem Maße werden linguistische Paradigmen weiterhin ihre Ausrichtung bestimmen? Kann dagegen die etablierte Literaturgeschichte immer noch Anliegen der Literaturwissenschaft bleiben? Aber auch neue Ansätze literaturwissenschaftlicher Arbeit wie die Erschließung intertextueller oder intermedialer Bezüge, die Gender-Forschung und nicht zuletzt das Potential der computergesteuerten Hypertexte, in dem eine Vielheit von Modellen und Methoden Aufnahme finden können, kommen in diesen Ausführungen zur Sprache.

This collection of essays comprises the discourses of a symposium held at the Austrian Academy of Sciences in the spring of 2001, which aimed at a revaluation of the traditional approaches and innovative positions of literary studies, with a view to redefining a discipline whose status has been questioned and dismissively criticised from various sides.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The eleven articles by internationally renowned experts consider controversial issues such as the frequently discussed broadening of the field of literary studies towards a comprehensive cultural science or its transfer to the system of social sciences. Will the study of literature prevail as a single discipline or is its integration in the programme of media studies inevitable? To what extent will its orientation be still determined by linguistic paradigms? Can the investigation of literary history remain one of its concerns? In addition, the volume examines new approaches like the analysis of intertextual or intermedial links, gender research and, not least, the potential of computer-based hypertext capable of assimilating a variety of models and methods.

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Literaturwissenschaft: intermedial – interdisziplinär


ISBN 978-3-7001-3095-6
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Herbert Foltinek - Christoph Leitgeb (Hg.)


Literaturwissenschaft:
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2002  275 Seiten, 24x15cm, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 697, Veröffentlichungen der Kommission für Literaturwissenschaft 22
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Christoph Leitgeb
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Der Sammelband umfasst die Diskurse eines im Frühjahr 2001 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehaltenen Symposiums, das es sich zum Ziel gesetzt hatte, angesichts der vielerorts behaupteten Krisensituation der Literaturwissenschaft ihre überkommenen Betrachtungsweisen und innovativen Positionierungen zu hinterfragen und so eine Neubestimmung des Fachs einzuleiten. In elf Beiträgen von international renommierten Experten werden kontroversielle Themen wie die gegenwärtig viel diskutierte Erweiterung der Literaturwissenschaft zu einer fachübergreifenden Kulturwissenschaft oder der geforderte Anschluss an die Systematik der Sozialwissenschaften aufgegriffen. Wird sich Literaturwissenschaft gegenüber der wachsenden Bedeutung neuer Kommunikationsformen als Einzeldisziplin behaupten können oder ist ihre Eingliederung in das Programm der Medienwissenschaften unvermeidlich? In welchem Maße werden linguistische Paradigmen weiterhin ihre Ausrichtung bestimmen? Kann dagegen die etablierte Literaturgeschichte immer noch Anliegen der Literaturwissenschaft bleiben? Aber auch neue Ansätze literaturwissenschaftlicher Arbeit wie die Erschließung intertextueller oder intermedialer Bezüge, die Gender-Forschung und nicht zuletzt das Potential der computergesteuerten Hypertexte, in dem eine Vielheit von Modellen und Methoden Aufnahme finden können, kommen in diesen Ausführungen zur Sprache.

This collection of essays comprises the discourses of a symposium held at the Austrian Academy of Sciences in the spring of 2001, which aimed at a revaluation of the traditional approaches and innovative positions of literary studies, with a view to redefining a discipline whose status has been questioned and dismissively criticised from various sides.

The eleven articles by internationally renowned experts consider controversial issues such as the frequently discussed broadening of the field of literary studies towards a comprehensive cultural science or its transfer to the system of social sciences. Will the study of literature prevail as a single discipline or is its integration in the programme of media studies inevitable? To what extent will its orientation be still determined by linguistic paradigms? Can the investigation of literary history remain one of its concerns? In addition, the volume examines new approaches like the analysis of intertextual or intermedial links, gender research and, not least, the potential of computer-based hypertext capable of assimilating a variety of models and methods.

In den Medien: 
  • Beate Laudenberg, Jahrbuch für Internationale Germanistik Jahrgang XXXVIII - Heft 2, 2006
  • Franz Meier, München


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