Karel Hruza (Hg.)


Propaganda, Kommunikation und
Öffentlichkeit (11.–16. Jahrhundert)





ISBN 978-3-7001-3101-4
Print Edition


2002  272 Seiten, 29,7x21cm, broschiert, Denkschriften der phil.-hist. Klasse 307, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 6
€  49,80   

Karel Hruza
ist Leiter der Arbeitsgruppe Regesta Imperii der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lektor an der Universität Wien

 


Die in den letzten Jahren gestiegene Bedeutung der Medien hat zu einer verstärkten Erforschung von Kommunikation und Öffentlichkeit vergangener Epochen geführt. Dabei wurde offensichtlich, wie wichtig die Kenntnis von Kommunikationsmitteln und -praktiken für das Verständnis des Funktionierens vorparlamentarischer mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Herrschaftssysteme ist. Ein Desiderat stellte bisher die Erforschung von „Propaganda“ im Mittelalter und am Übergang zur Neuzeit dar, das mit vorliegendem Sammelband einer Wiener Tagung teilweise beseitigt wird und einen Anstoß zu weiterer Forschung geben will. In einem einleitenden Beitrag wird der kommunikationsgeschichtliche Rahmen der folgenden Untersuchungen abgesteckt und dabei festgestellt, dass der Begriff „Propaganda“ in seiner modernen Bedeutung unter bestimmten Prämissen auch in der Mittelalterforschung seinen Platz hat. Die folgenden Beiträge erfassen den Raum der heutigen Länder Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien und Italien in einem chronologischen und thematischen Querschnitt der Zeit vom 11. bis zum 16. Jahrhundert.

The increasing importance of the media during the last years has led to intensified research on forms of communication and public sphere in the past. It has become obvious how important the knowledge about media and practices of communication is for understanding the function of rulership in the medieval and early modern world. There was a need for studies about propaganda in the middle ages and at the transition to the modern world, and this anthology is intended to fill the gap. The opening study surveys the whole range of medieval communication and comes to the conclusion that the modern concept of propaganda can be used to analyse medieval persuasive communication. The following contributions about Austria, Germany, Switzerland, Bohemia and Italy provide a chronological and thematic profile from the 11th to the 16th century. They show in what ways and between which social groups propaganda was employed, what the social and political context of communicative behaviour was and what situations and what media the propagandists used at the time.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Bestellung/Order


Propaganda, Kommunikation und Öffentlichkeit (11.–16. Jahrhundert)


ISBN 978-3-7001-3101-4
Print Edition



Send or fax to your local bookseller or to:

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2,
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 905-0 Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at
UID-Nr.: ATU 16251605, FN 71839x Handelsgericht Wien, DVR: 0096385

Bitte senden Sie mir
Please send me
 
Exemplar(e) der genannten Publikation
copy(ies) of the publication overleaf


NAME


ADRESSE / ADDRESS


ORT / CITY


LAND / COUNTRY


ZAHLUNGSMETHODE / METHOD OF PAYMENT
    Visa     Euro / Master     American Express


NUMMER

Ablaufdatum / Expiry date:                      

    I will send a cheque           Vorausrechnung / Send me a proforma invoice
 
DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE

BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270

Karel Hruza (Hg.)


Propaganda, Kommunikation und
Öffentlichkeit (11.–16. Jahrhundert)





ISBN 978-3-7001-3101-4
Print Edition


2002  272 Seiten, 29,7x21cm, broschiert, Denkschriften der phil.-hist. Klasse 307, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 6
€  49,80   

Karel Hruza
ist Leiter der Arbeitsgruppe Regesta Imperii der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lektor an der Universität Wien

 


Die in den letzten Jahren gestiegene Bedeutung der Medien hat zu einer verstärkten Erforschung von Kommunikation und Öffentlichkeit vergangener Epochen geführt. Dabei wurde offensichtlich, wie wichtig die Kenntnis von Kommunikationsmitteln und -praktiken für das Verständnis des Funktionierens vorparlamentarischer mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Herrschaftssysteme ist. Ein Desiderat stellte bisher die Erforschung von „Propaganda“ im Mittelalter und am Übergang zur Neuzeit dar, das mit vorliegendem Sammelband einer Wiener Tagung teilweise beseitigt wird und einen Anstoß zu weiterer Forschung geben will. In einem einleitenden Beitrag wird der kommunikationsgeschichtliche Rahmen der folgenden Untersuchungen abgesteckt und dabei festgestellt, dass der Begriff „Propaganda“ in seiner modernen Bedeutung unter bestimmten Prämissen auch in der Mittelalterforschung seinen Platz hat. Die folgenden Beiträge erfassen den Raum der heutigen Länder Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien und Italien in einem chronologischen und thematischen Querschnitt der Zeit vom 11. bis zum 16. Jahrhundert.

The increasing importance of the media during the last years has led to intensified research on forms of communication and public sphere in the past. It has become obvious how important the knowledge about media and practices of communication is for understanding the function of rulership in the medieval and early modern world. There was a need for studies about propaganda in the middle ages and at the transition to the modern world, and this anthology is intended to fill the gap. The opening study surveys the whole range of medieval communication and comes to the conclusion that the modern concept of propaganda can be used to analyse medieval persuasive communication. The following contributions about Austria, Germany, Switzerland, Bohemia and Italy provide a chronological and thematic profile from the 11th to the 16th century. They show in what ways and between which social groups propaganda was employed, what the social and political context of communicative behaviour was and what situations and what media the propagandists used at the time.

In den Medien: 
  • Herwig Weigl, MIÖG 113 (2005)


Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at