Karl Brunner - Gerhard Jaritz (Hg.)


Text als Realie

Internationaler Kongress Krems an der Donau, 3. bis 6. Oktober 2000


Karl Brunner
ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

Gerhard Jaritz
ist Mitarbeiter des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften



ISBN 978-3-7001-3182-3 Print Edition


2003  420 Seiten, zahlreiche SW-Abb., 24x15cm, broschiert, Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit 18, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 704
€  59,00   
     

Im Zentrum des Sammelbandes stehen die Fragen: Was geschah mit Geschriebenem, welche Bedeutung hatte geschriebener Text für Zeitgenossen und Nachfahren, welche materiellen Aspekte spielten bei der Verschriftlichung von Daten und Taten die wichtigste Rolle, welche sind bei der Bearbeitung der Quellen neben den inhaltlichen außerdem zu betrachten? Es geht also um die Funktion der Materialität von Texten, das Problem, welche Rolle TEXT ALS REALIE spielte. Das Bündel der Antworten ist vielfältig. Eine Urkunde etwa transportierte so nicht nur einen Rechtsinhalt, sondern sie spielte durch ihre spezielle Gestaltung und mehrschichtige Funktion eine Rolle in öffentlichen Räumen. Die Großbibel auf dem Pult und die weggeworfenen Schriftstücke im Müll zeigen nicht nur den mehr oder weniger großen Stellenwert der Memoria, sondern auch den Umgang mit dem Objekt. Texte mussten nicht immer vorgelesen, sie konnten auch bloß gezeigt werden, standen stellvertretend für eine Definitionsmacht. Das Spektrum reicht von altbekannten Fragen nach Wirkung und Einsatz der verschiedenen Text-Medien über die aktuelle Problematik, was man denn in einem konkreten Schriftstück alles vor Augen hatte, bis zur Textmagie, die Dinglichkeit und Inhalt kurzschloss.

The collective volume focuses on the following question: What happened to the written text, what was the importance of written texts for contemporaries and subsequent generations, which material aspects played the most important role for the recording of information and deeds in written form, what other aspects alongside the aspect of content must be taken into account in the analysis of the sources? The question thus concerns the function of the materiality of texts, the problem of the role played by texts as real objects. The complex of questions is varied.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Thus, a document transported more than merely legal content, it also played a role in the public area through its specific arrangement and its multi-layered function. The large Bible on the lectern and the papers thrown away in the waste indicate not only the greater or lesser importance of the memoria, but also how the object was treated. Texts did not always have to be read out, they could also simply be shown, and stood in proxy for a defining power. The spectrum ranges from well known questions as to the effect and use of the various text media, through the current problem of what a specific document was intended to achieve, up to the text magic that fused reality and content.

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Karl Brunner - Gerhard Jaritz (Hg.)


Text als Realie

Internationaler Kongress Krems an der Donau, 3. bis 6. Oktober 2000



ISBN 978-3-7001-3182-3
Print Edition


2003  420 Seiten, zahlreiche SW-Abb., 24x15cm, broschiert, Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit 18, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 704
€  59,00   
     

Karl Brunner
ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

Gerhard Jaritz
ist Mitarbeiter des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Im Zentrum des Sammelbandes stehen die Fragen: Was geschah mit Geschriebenem, welche Bedeutung hatte geschriebener Text für Zeitgenossen und Nachfahren, welche materiellen Aspekte spielten bei der Verschriftlichung von Daten und Taten die wichtigste Rolle, welche sind bei der Bearbeitung der Quellen neben den inhaltlichen außerdem zu betrachten? Es geht also um die Funktion der Materialität von Texten, das Problem, welche Rolle TEXT ALS REALIE spielte. Das Bündel der Antworten ist vielfältig. Eine Urkunde etwa transportierte so nicht nur einen Rechtsinhalt, sondern sie spielte durch ihre spezielle Gestaltung und mehrschichtige Funktion eine Rolle in öffentlichen Räumen. Die Großbibel auf dem Pult und die weggeworfenen Schriftstücke im Müll zeigen nicht nur den mehr oder weniger großen Stellenwert der Memoria, sondern auch den Umgang mit dem Objekt. Texte mussten nicht immer vorgelesen, sie konnten auch bloß gezeigt werden, standen stellvertretend für eine Definitionsmacht. Das Spektrum reicht von altbekannten Fragen nach Wirkung und Einsatz der verschiedenen Text-Medien über die aktuelle Problematik, was man denn in einem konkreten Schriftstück alles vor Augen hatte, bis zur Textmagie, die Dinglichkeit und Inhalt kurzschloss.

The collective volume focuses on the following question: What happened to the written text, what was the importance of written texts for contemporaries and subsequent generations, which material aspects played the most important role for the recording of information and deeds in written form, what other aspects alongside the aspect of content must be taken into account in the analysis of the sources? The question thus concerns the function of the materiality of texts, the problem of the role played by texts as real objects. The complex of questions is varied.

Thus, a document transported more than merely legal content, it also played a role in the public area through its specific arrangement and its multi-layered function. The large Bible on the lectern and the papers thrown away in the waste indicate not only the greater or lesser importance of the memoria, but also how the object was treated. Texts did not always have to be read out, they could also simply be shown, and stood in proxy for a defining power. The spectrum ranges from well known questions as to the effect and use of the various text media, through the current problem of what a specific document was intended to achieve, up to the text magic that fused reality and content.

In den Medien: 
  • Lothar Kolmer, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Bd. 60,2 (2004)
  • Paul Bertrand, Francia 34/1 (2007)


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Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
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