Michaela Popovtschak - Katharina Zwiauer Marianne Kohler-Schneider


Thunau am Kamp – Eine befestigte Höhensiedlung. Archäobotanik 1965–1995




Michaela Popovtschak
ist freiberufliche Archäobotanikerin

Katharina Zwiauer
ist freie Mitarbeiterin des Naturhistorischen Museums Wien und der Versuchsanstalt für Silikattechnik/TGM

Marianne Kohler-Schneider
ist Professorin am Institut für Botanik der Universität für Bodenkultur Wien

ISSN 0065-5376 Print Edition


ISBN 978-3-7001-3220-2 Print Edition
ISBN 978-3-7001-3553-1 Online Edition


2003  ca. 288 Seiten, 1 Faltplan, zahlreiche Abbildungen, 29,7x21cm, broschiert, Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 52
ca. €  87,–   
Erscheinungstermin:   Dezember 2003   

Dieser archäobotanischen Bearbeitung liegen alle pflanzlichen Spuren zugrunde, die während der Grabungskampagnen von 1965 bis 1995 in der ur- und frühgeschichtlichen Höhensiedlung in Thunau am Kamp im niederösterreichischen Waldviertel geborgen wurden. Archäobotanische Reste sind ab der späten Bronzezeit datiert, während solche aus zeitlich nicht eindeutig zugeordneten Komplexen allen Siedlungsperioden (Neolithikum bis Hochmittelalter) entsprechen können. Sie wurden zuerst eher vereinzelt, weil „auffällig”, und später durch gezielte Beprobung entnommen. An den makrobotanischen Rückständen – es überwiegen verkohlte Funde, während ein Taxon in mineralisiertem Zustand erhalten ist – und an pflanzlichen Abdrücken und Einschlüssen im Hüttenlehm-Material konnten insgesamt 91 Taxa nachgewiesen werden. Neben der Darstellung der verschiedenen Beprobungsstrategien und Aufbereitungsmethoden werden die Pflanzenreste vor allem in ihren Aussagemöglichkeiten und Bedeutungen für Ernährungsgegebenheiten, Ackerbau und Landschaftsentwicklung betrachtet. Außerdem werden ausführlich verschiedene Interpretationsmöglichkeiten von Kleinbereichen und zusammenhängenden Fundkomplexen diskutiert. Diese archäobotanischen Ergebnisse (Belege von Getreide, Gemüse, Obst, Nüssen, Kräutern etc.) aus Thunau eröffnen Einblicke in das Alltagsleben der ehemaligen Siedler und ihre Auseinandersetzung mit der natürlichen Umgebung und bieten damit einen Zugang zur angestrebten Rekonstruktion des Siedlungsgebietes.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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Thunau am Kamp – Eine befestigte Höhensiedlung. Archäobotanik 1965–1995
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Michaela Popovtschak - Katharina Zwiauer Marianne Kohler-Schneider


Thunau am Kamp – Eine befestigte Höhensiedlung. Archäobotanik 1965–1995




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2003  ca. 288 Seiten, 1 Faltplan, zahlreiche Abbildungen, 29,7x21cm, broschiert, Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 52
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Katharina Zwiauer
ist freie Mitarbeiterin des Naturhistorischen Museums Wien und der Versuchsanstalt für Silikattechnik/TGM

Marianne Kohler-Schneider
ist Professorin am Institut für Botanik der Universität für Bodenkultur Wien

Dieser archäobotanischen Bearbeitung liegen alle pflanzlichen Spuren zugrunde, die während der Grabungskampagnen von 1965 bis 1995 in der ur- und frühgeschichtlichen Höhensiedlung in Thunau am Kamp im niederösterreichischen Waldviertel geborgen wurden. Archäobotanische Reste sind ab der späten Bronzezeit datiert, während solche aus zeitlich nicht eindeutig zugeordneten Komplexen allen Siedlungsperioden (Neolithikum bis Hochmittelalter) entsprechen können. Sie wurden zuerst eher vereinzelt, weil „auffällig”, und später durch gezielte Beprobung entnommen. An den makrobotanischen Rückständen – es überwiegen verkohlte Funde, während ein Taxon in mineralisiertem Zustand erhalten ist – und an pflanzlichen Abdrücken und Einschlüssen im Hüttenlehm-Material konnten insgesamt 91 Taxa nachgewiesen werden. Neben der Darstellung der verschiedenen Beprobungsstrategien und Aufbereitungsmethoden werden die Pflanzenreste vor allem in ihren Aussagemöglichkeiten und Bedeutungen für Ernährungsgegebenheiten, Ackerbau und Landschaftsentwicklung betrachtet. Außerdem werden ausführlich verschiedene Interpretationsmöglichkeiten von Kleinbereichen und zusammenhängenden Fundkomplexen diskutiert. Diese archäobotanischen Ergebnisse (Belege von Getreide, Gemüse, Obst, Nüssen, Kräutern etc.) aus Thunau eröffnen Einblicke in das Alltagsleben der ehemaligen Siedler und ihre Auseinandersetzung mit der natürlichen Umgebung und bieten damit einen Zugang zur angestrebten Rekonstruktion des Siedlungsgebietes.

In den Medien: 
  • Petr Kocár, Památky Archeologické XCVI, 2005


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