Luciana Aigner-Foresti - Peter Siewert (Hg.)


Entstehung von Staat und Stadt bei den Etruskern

Probleme und Möglichkeiten der Erforschung früher Gemeinschaften in Etrurien im Vergleich zu anderen mittelmeerischen Kulturen
Gespräche einer Tagung in Sezzate, 11.–14. Juni 1998



ISBN 978-3-7001-3509-8
Print Edition
ISBN 978-3-7001-3659-0
Online Edition
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 725 
2006,  292 Seiten, 22,5x15cm, broschiert
€  57,–   

Luciana Aigner-Foresti
ist Leiterin der Sektion Austria-Wien des Istituto Nazionale di Studi Etruschi e Italici in Florenz

Peter Siewert
ist Professor für Griechische Geschichte, Altertumskunde und Epigraphik an der Universität Wien

Zwischen 800 und 600 erlebt die Mittelmeerwelt tiefgreifende Veränderungen. Die erste eigenständige und Rom prägende Stadtkultur in Italien ist die der Etrusker. In Sezzate bei Florenz trafen sich D. Briquel (Paris), G. Camporeale (Florenz), G. Meiser (Halle), F. Prayon und W. Röllig (Tübingen), L. Aigner-Foresti und P. Siewert (Wien) zu einer fünftägigen Gesprächsrunde über die Entstehung von Staat und Stadt bei den Etruskern. Dabei spielte der interdisziplinäre Vergleich mit den Entwicklungen in Griechenland und im Alten Orient durch die anwesenden Fachvertreter eine besondere Rolle. Die in dieser Publikation beibehaltene Dialogform hat – abgesehen vom Reiz der Unmittelbarkeit – den Vorzug, dass die Darlegungen oft durch ihre enge Verbindung mit ihrer Kritik in ihrer Fragwürdigkeit sichtbar und relativiert werden, und dass sie umgekehrt durch unerwartete interdisziplinäre Aspekte neue Dimensionen erhalten. Diskutiert wurden die sprachwissenschaftlichen Aspekte (Völkernamen, politische Termini, Benennung etruskischer Städte), archäologische Befunde („orientalische" Architektur, Stadtanlagen, Gräber, Rolle des Bergbaus), religionswissenschaftliche Bereiche (Stadtgründungsmythen) und politische Themen (Merkmale staatlicher Gemeinschaften, Beamtentitel, öffentliche Inschriften, Herrschaftsformen Adliger, politische Umstürze um 500 v. Chr.). Insgesamt führten die Diskussionen zu dem konsensualen Ergebnis, dass trotz der Rezeption zahlreicher Kulturgüter aus dem Osten oder aus Griechenland die höchst komplexen Vorgänge der Staats- und Stadtentstehung in Etrurien (wie in Griechenland selbst) aus den spezifischen Bedingungen der jeweils dort lebenden Gesellschaften erklärt werden muss. Für diese große Aufgabe bietet der Band eine Fülle sachlicher und methodischer Ausgangspunkte.

Among the topics discussed at the workshop were matters of linguistics (names of folk groups, political terminology, the names of Etruscan cities), archaeological finds (“oriental” architecture, city plans, graves, the role of mining), religious studies (myths of the city’s origin) and political themes (characteristics of state communities, titles of civil

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

servants, public inscriptions, forms of aristocratic rule, political upheavals around 500 BC). Altogether the discussion lead to the consensus that despite the absorption of many cultural goods from the east or from Greece, the highly complex course of the development of the cities and state of Etruria (as in Greece) must be explained through the inhabitants themselves. For this broad task the publication offers a large number of facts and methodological starting points.

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Entstehung von Staat und Stadt bei den Etruskern

Probleme und Möglichkeiten der Erforschung früher Gemeinschaften in Etrurien im Vergleich zu anderen mittelmeerischen Kulturen
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ISBN 978-3-7001-3509-8
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ist Leiterin der Sektion Austria-Wien des Istituto Nazionale di Studi Etruschi e Italici in Florenz

Peter Siewert
ist Professor für Griechische Geschichte, Altertumskunde und Epigraphik an der Universität Wien

Zwischen 800 und 600 erlebt die Mittelmeerwelt tiefgreifende Veränderungen. Die erste eigenständige und Rom prägende Stadtkultur in Italien ist die der Etrusker. In Sezzate bei Florenz trafen sich D. Briquel (Paris), G. Camporeale (Florenz), G. Meiser (Halle), F. Prayon und W. Röllig (Tübingen), L. Aigner-Foresti und P. Siewert (Wien) zu einer fünftägigen Gesprächsrunde über die Entstehung von Staat und Stadt bei den Etruskern. Dabei spielte der interdisziplinäre Vergleich mit den Entwicklungen in Griechenland und im Alten Orient durch die anwesenden Fachvertreter eine besondere Rolle. Die in dieser Publikation beibehaltene Dialogform hat – abgesehen vom Reiz der Unmittelbarkeit – den Vorzug, dass die Darlegungen oft durch ihre enge Verbindung mit ihrer Kritik in ihrer Fragwürdigkeit sichtbar und relativiert werden, und dass sie umgekehrt durch unerwartete interdisziplinäre Aspekte neue Dimensionen erhalten. Diskutiert wurden die sprachwissenschaftlichen Aspekte (Völkernamen, politische Termini, Benennung etruskischer Städte), archäologische Befunde („orientalische" Architektur, Stadtanlagen, Gräber, Rolle des Bergbaus), religionswissenschaftliche Bereiche (Stadtgründungsmythen) und politische Themen (Merkmale staatlicher Gemeinschaften, Beamtentitel, öffentliche Inschriften, Herrschaftsformen Adliger, politische Umstürze um 500 v. Chr.). Insgesamt führten die Diskussionen zu dem konsensualen Ergebnis, dass trotz der Rezeption zahlreicher Kulturgüter aus dem Osten oder aus Griechenland die höchst komplexen Vorgänge der Staats- und Stadtentstehung in Etrurien (wie in Griechenland selbst) aus den spezifischen Bedingungen der jeweils dort lebenden Gesellschaften erklärt werden muss. Für diese große Aufgabe bietet der Band eine Fülle sachlicher und methodischer Ausgangspunkte.

Among the topics discussed at the workshop were matters of linguistics (names of folk groups, political terminology, the names of Etruscan cities), archaeological finds (“oriental” architecture, city plans, graves, the role of mining), religious studies (myths of the city’s origin) and political themes (characteristics of state communities, titles of civil

servants, public inscriptions, forms of aristocratic rule, political upheavals around 500 BC). Altogether the discussion lead to the consensus that despite the absorption of many cultural goods from the east or from Greece, the highly complex course of the development of the cities and state of Etruria (as in Greece) must be explained through the inhabitants themselves. For this broad task the publication offers a large number of facts and methodological starting points.

In den Medien: 
  • Historische Zeitschrift Band 288, 2009


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