Rüdiger Schmitt


Iranische Anthroponyme in den erhaltenen Resten von Ktesias‘ Werk (Iranica Graeca Vetustiora. III)





ISBN 978-3-7001-3606-4
Print Edition
ISBN 978-3-7001-3711-5
Online Edition
Veröffentlichungen zur Iranistik 33 
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse  736 
2006,   316 Seiten, 22,5x15cm, broschiert
€  49,00   

Rüdiger  Schmitt
ist Professor der Vergleichenden Indogermanischen Sprachwissenschaft und Indoiranistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

Als dritter Band der Reihe „Iranica Graeca Vetustiora“ untersucht die vorliegende Arbeit die Namen von Iranern bzw. Namen von (zumindest vermuteter) iranischer Herkunft, die in den erhaltenen Fragmenten (Exzerpten, Zitaten) der Werke des Arztes und Historikers Ktesias von Knidos v. a. von dessen Persika, auf uns gekommen sind. Er bildet damit eine weitere Vorarbeit für den vom Verfasser übernommenen einschlägigen Band des Iranischen Personennamenbuches der ÖAW (Band V, Faszikel 5a: Iranische Namen in der griechischen Literatur vor Alexander d. Gr.). Wie in den vorangegangenen Bänden steht die iranistisch-onomastische Untersuchung der 122 Namen im Zentrum, ohne dass Fragen der Quellenkritik, der Prosopographie der einzelnen Personen usw. aber ausgeklammert werden. Diskutiert werden alle Punkte, die für die Feststellung der altiranischen Ausgangsform des Namens und für deren etymologische Interpretation relevant sind. Dafür wird die gesamte Fülle onomastischer Zeugnisse aus der alt- und mitteliranischen Überlieferung sowie aus der sonstigen Nebenüberlieferung ausgewertet und unter kritischer Überprüfung in die Besprechung der ktesianischen Namenformen mit einbezogen. Die Materialuntersuchung selbst ist in zwei Hauptgruppen untergliedert: Zunächst werden die schon vor Ktesias bezeugten Namen besprochen, danach die zuerst bei Ktesias vorkommenden Namen, die ihrerseits darnach unterschieden werden, ob die altiranische Ausgangsform bezeugt bzw. sicher erfassbar ist oder ob es hierfür an sicheren Anhaltspunkten fehlt. Umfangreiche Register erschließen v. a. das in die Diskussion einbezogene Namenmaterial.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The Volume III of the series "Iranica Graeca Vetustiora" deals with Iranian names or names presumably of Iranian origin that can be found in the fragments (including excerpts and quotations) of the oeuvre of the physician and historiographer Ctesias of Cnidus, in particular from his Persika. It is thus a preliminary work for the Iranisches Personennamenbuch which will be published by the Austrian Academy of Sciences (Volume V, Fascicle 5a: Iranische Namen in der griechischen Literatur vor Alexander d. Gr.). As in the previous volumes of this series, the main focus is an onomastic discussion of the 122 Iranian names and disregards problems of the sources or of the prosopography of the individual persons.

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Rüdiger  Schmitt
ist Professor der Vergleichenden Indogermanischen Sprachwissenschaft und Indoiranistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

Als dritter Band der Reihe „Iranica Graeca Vetustiora“ untersucht die vorliegende Arbeit die Namen von Iranern bzw. Namen von (zumindest vermuteter) iranischer Herkunft, die in den erhaltenen Fragmenten (Exzerpten, Zitaten) der Werke des Arztes und Historikers Ktesias von Knidos v. a. von dessen Persika, auf uns gekommen sind. Er bildet damit eine weitere Vorarbeit für den vom Verfasser übernommenen einschlägigen Band des Iranischen Personennamenbuches der ÖAW (Band V, Faszikel 5a: Iranische Namen in der griechischen Literatur vor Alexander d. Gr.). Wie in den vorangegangenen Bänden steht die iranistisch-onomastische Untersuchung der 122 Namen im Zentrum, ohne dass Fragen der Quellenkritik, der Prosopographie der einzelnen Personen usw. aber ausgeklammert werden. Diskutiert werden alle Punkte, die für die Feststellung der altiranischen Ausgangsform des Namens und für deren etymologische Interpretation relevant sind. Dafür wird die gesamte Fülle onomastischer Zeugnisse aus der alt- und mitteliranischen Überlieferung sowie aus der sonstigen Nebenüberlieferung ausgewertet und unter kritischer Überprüfung in die Besprechung der ktesianischen Namenformen mit einbezogen. Die Materialuntersuchung selbst ist in zwei Hauptgruppen untergliedert: Zunächst werden die schon vor Ktesias bezeugten Namen besprochen, danach die zuerst bei Ktesias vorkommenden Namen, die ihrerseits darnach unterschieden werden, ob die altiranische Ausgangsform bezeugt bzw. sicher erfassbar ist oder ob es hierfür an sicheren Anhaltspunkten fehlt. Umfangreiche Register erschließen v. a. das in die Diskussion einbezogene Namenmaterial.

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In den Medien: 
  • Indo-Iran Journal 50, 2007
  • Kratylos, Jahrgang 54, 2009
  • STUDIA-IRANICA 37,2008


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