Guido M. BERNDT - Roland STEINACHER (Hg.)


Das Reich der Vandalen
und seine (Vor-)Geschichten




Guido M. Berndt
ist Mitarbeiter am Projekt Edition Vita Meinwerci am Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens an der Universität Paderborn

Roland Steinacher
ist Mitarbeiter am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW



ISBN 978-3-7001-3822-8 Print Edition
ISBN 978-3-7001-6153-0 Online Edition

Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 13 
Denkschriften der phil.-hist. Klasse  366 
2008,  337 Seiten, zahlr. SW- und Farbabb., 29,7x21cm, broschiert
€  55,20   

Zwischen dem 5. und der Mitte des 6. Jahrhunderts bestand das Regnum der Vandalen und Alanen wie eine Reihe berberischer Territorien im römischen Nordafrika, welches sich in der althistorischen, mediävistischen und archäologischen Forschung zusehends als Testfall für ein besseres Verständnis der Umgestaltung der römischen Welt in Spätantike und Frühmittelalter erweist. Auf einer Tagung des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW gemeinsam mit dem Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN), Paderborn wurde im Jänner 2005 den Fragen des „Werdens“ einer vandalischen Identität nachgegangen. Die Teilnehmer/innen der Tagung, eine internationale Forschergruppe aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Tunesien, Ungarn und den Vereinigten Staaten, verfassten insgesamt 18 Beiträge, die nun der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgelegt werden. Dabei spielen die nahezu völlig ungeklärten Bezüge zu frühgeschichtlichen Sachkulturen des östlichen Europa genauso eine Rolle, wie die vandalischen Migrationen durch das Imperium Romanum und die Strukturen der nordafrikanischen Provinzen im 5. und 6. Jahrhundert. Die seit den 1950er Jahren vernachlässigte und in den letzten Jahren wieder lebendige internationale Forschung zur Geschichte der Vandalen, Alanen wie Berber und der afrikanischen Provinzen soll mit diesem Band durch Antworten aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln weiter angeregt werden.
Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

The Vandal-Alan Regnum as well as the Berber polities of the changing cultural landscape of 5th and 6th century North Africa offer historians and archaeologists a rich field for research concerning transformations in the Roman world. An international conference, held in January 2005 by the Institut für Mittelalterforschung of the Austrian Academy of Sciences together with the Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN) of the University of Paderborn, provided the platform for the 18 articles presented in this volume. An international group of scholars from Austria, France, Germany, Hungary, Italy, Spain, Tunisia and the USA contributed to the volume. The studies focus on North

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

African archaeological questions as well as the much-discussed connections to archaeological finds outside the Roman world, historical questions concerning the migrations of Vandal groups through Gaul and Spain, and the 5th and 6th century organization of the Roman North African provinces. Scholars have long neglected the Vandal and Berber kingdoms. The present volume attempts to make up for this deficit, and to add to the recent international discourse.

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Das Reich der Vandalenund seine (Vor-)Geschichten


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Denkschriften der phil.-hist. Klasse  366 
2008,  337 Seiten, zahlr. SW- und Farbabb., 29,7x21cm, broschiert
€  55,20   

Guido M. Berndt
ist Mitarbeiter am Projekt Edition Vita Meinwerci am Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens an der Universität Paderborn

Roland Steinacher
ist Mitarbeiter am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

Zwischen dem 5. und der Mitte des 6. Jahrhunderts bestand das Regnum der Vandalen und Alanen wie eine Reihe berberischer Territorien im römischen Nordafrika, welches sich in der althistorischen, mediävistischen und archäologischen Forschung zusehends als Testfall für ein besseres Verständnis der Umgestaltung der römischen Welt in Spätantike und Frühmittelalter erweist. Auf einer Tagung des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW gemeinsam mit dem Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN), Paderborn wurde im Jänner 2005 den Fragen des „Werdens“ einer vandalischen Identität nachgegangen. Die Teilnehmer/innen der Tagung, eine internationale Forschergruppe aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Tunesien, Ungarn und den Vereinigten Staaten, verfassten insgesamt 18 Beiträge, die nun der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgelegt werden. Dabei spielen die nahezu völlig ungeklärten Bezüge zu frühgeschichtlichen Sachkulturen des östlichen Europa genauso eine Rolle, wie die vandalischen Migrationen durch das Imperium Romanum und die Strukturen der nordafrikanischen Provinzen im 5. und 6. Jahrhundert. Die seit den 1950er Jahren vernachlässigte und in den letzten Jahren wieder lebendige internationale Forschung zur Geschichte der Vandalen, Alanen wie Berber und der afrikanischen Provinzen soll mit diesem Band durch Antworten aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln weiter angeregt werden.
Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

The Vandal-Alan Regnum as well as the Berber polities of the changing cultural landscape of 5th and 6th century North Africa offer historians and archaeologists a rich field for research concerning transformations in the Roman world. An international conference, held in January 2005 by the Institut für Mittelalterforschung of the Austrian Academy of Sciences together with the Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN) of the University of Paderborn, provided the platform for the 18 articles presented in this volume. An international group of scholars from Austria, France, Germany, Hungary, Italy, Spain, Tunisia and the USA contributed to the volume. The studies focus on North

African archaeological questions as well as the much-discussed connections to archaeological finds outside the Roman world, historical questions concerning the migrations of Vandal groups through Gaul and Spain, and the 5th and 6th century organization of the Roman North African provinces. Scholars have long neglected the Vandal and Berber kingdoms. The present volume attempts to make up for this deficit, and to add to the recent international discourse.

In den Medien: 
  • Das Historisch Politische Buch, 56.Jahrgang, Heft 4, 2008
  • Epoc-Magazin für Geschichte, Archäologie und Kultur, Heft 03, 2009
  • H-Soz-u-Kult
  • Oberösterreichische Nachrichten, 24.10, 2009
  • Universum - Nr. 9
  • Universum, September 2008 – Nr. 9


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