Klaus HALLOF (Hg.)


Adolf Wilhelm
Kleine Schriften
Abteilung IV

Gesamtindices
Schriftenverzeichnis



ISBN 978-3-7001-3930-0
Print Edition
ISBN 978-3-7001-6121-9
Online Edition
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 772 
Veröffentlichungen der Kleinasiatischen Kommission  21 
2008,  283 Seiten, 1 Farbabb., 24,9x16,2cm, gebunden
€  63,20   

Klaus Hallof
war Professor für Griechische Altertumskunde und Epigraphik an der Universität Wien

Vor fast 60 Jahren verstarb Adolf Wilhelm, einer der größten griechischen Epigraphiker seiner Generation. Seine enorme Schaffenskraft schlug sich, neben einigen Monographien, weit überwiegend in Hunderten von eher kleineren Artikeln nieder, die sich aber durch außerordentliche präzise Dichte der Darlegungen auszeichnen. Adolf Wilhelms Untersuchungen, Lesungen und Kommentare sind sowohl in epigraphischer Hinsicht wie allgemein für die Altertumswissenschaften von unverminderter Aktualität. In ihrer Fülle blieben sie freilich kaum überschaubar und sind zum Teil auch an schwer zugänglichen Stellen publiziert. Der Nachdruck dieser „Kleinen Schriften“ Adolf Wilhelms stellt daher ein Desiderat ersten Ranges in der Gegenwart dar. Das ehemalige Zentralantiquariat der DDR in Leipzig hat in den Jahren 1974–1984 mit einem solchen Reprint begonnen und insgesamt fünf Teilbände erscheinen lassen, sich jedoch nach den politischen Veränderungen ohne Rechtsnachfolger aufgelöst. Es verblieben noch ca. 174 Artikel, die als Abteilung II/3–5 des Nachdruckes von der Kleinasiatischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften publiziert wurden und mit ca. 1900 Seiten drei Bände füllten. Hierauf folgte als Abteilung III die Edition der Schriften aus Wilhelms Nachlass. Nach der positiven Aufnahme dieser bei der ÖAW herausgegebenen vier Bände der „Kleinen Schriften“ Adolf Wilhelms durch die internationale Fachwelt liegen nunmehr mit Abteilung IV die Gesamtindices zu allen in Wien und vorher in Leipzig nachgedruckten Werken Wilhelms (einschließlich seiner „Beiträge zur griechischen Inschriftenkunde“ aus dem Jahre 1909) und somit der Abschlussband dieser Serie vor.

Adolf Wilhelm, one of the most eminent scholars of Greek epigraphs of his generation, passed away nearly 60 years ago. In addition to several monographs, his enormous creative output consisted above all in hundreds of shorter articles, distinguished through their exceptional precision. Adolf Wilhelm's studies, readings, and commentaries are still of relevance today, both for epigraphical studies as well as for Classical Studies in general. It is clear that an overview of them all is almost impossible, especially since

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

many of publications where they appeared are now available only with difficulty. This reprint of the Kleine Schriften has thus long been a special desideratum. The former Zentralantiquariat der DDR in Leipzig began work on such a reprint between 1974 and 1984, publishing a total of five volumes, but the work was discontinued during the political changes of the next years without there being a legal successor. The Commission of Asia Minor of the Austrian Academy of Sciences then reprinted the remaining 174 articles of Part II/3-5, which with approximately 1,900 pages fill three volumes. This was followed by Part III, an edition of Wilhelm's posthumous works. After the international scholarly community's positive reception of these four volumes, the series has now been completed with the publication of this volume, Part IV, a comprehensive index of all the Leipzig and Vienna reprints of Wilhelm's works (including his "Beiträge zur griechischen Inschriftenkunde" written in 1909).

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war Professor für Griechische Altertumskunde und Epigraphik an der Universität Wien

Vor fast 60 Jahren verstarb Adolf Wilhelm, einer der größten griechischen Epigraphiker seiner Generation. Seine enorme Schaffenskraft schlug sich, neben einigen Monographien, weit überwiegend in Hunderten von eher kleineren Artikeln nieder, die sich aber durch außerordentliche präzise Dichte der Darlegungen auszeichnen. Adolf Wilhelms Untersuchungen, Lesungen und Kommentare sind sowohl in epigraphischer Hinsicht wie allgemein für die Altertumswissenschaften von unverminderter Aktualität. In ihrer Fülle blieben sie freilich kaum überschaubar und sind zum Teil auch an schwer zugänglichen Stellen publiziert. Der Nachdruck dieser „Kleinen Schriften“ Adolf Wilhelms stellt daher ein Desiderat ersten Ranges in der Gegenwart dar. Das ehemalige Zentralantiquariat der DDR in Leipzig hat in den Jahren 1974–1984 mit einem solchen Reprint begonnen und insgesamt fünf Teilbände erscheinen lassen, sich jedoch nach den politischen Veränderungen ohne Rechtsnachfolger aufgelöst. Es verblieben noch ca. 174 Artikel, die als Abteilung II/3–5 des Nachdruckes von der Kleinasiatischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften publiziert wurden und mit ca. 1900 Seiten drei Bände füllten. Hierauf folgte als Abteilung III die Edition der Schriften aus Wilhelms Nachlass. Nach der positiven Aufnahme dieser bei der ÖAW herausgegebenen vier Bände der „Kleinen Schriften“ Adolf Wilhelms durch die internationale Fachwelt liegen nunmehr mit Abteilung IV die Gesamtindices zu allen in Wien und vorher in Leipzig nachgedruckten Werken Wilhelms (einschließlich seiner „Beiträge zur griechischen Inschriftenkunde“ aus dem Jahre 1909) und somit der Abschlussband dieser Serie vor.

Adolf Wilhelm, one of the most eminent scholars of Greek epigraphs of his generation, passed away nearly 60 years ago. In addition to several monographs, his enormous creative output consisted above all in hundreds of shorter articles, distinguished through their exceptional precision. Adolf Wilhelm's studies, readings, and commentaries are still of relevance today, both for epigraphical studies as well as for Classical Studies in general. It is clear that an overview of them all is almost impossible, especially since

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