Andreas ZAJIC


Die Inschriften des Bundeslandes Niederösterreich
Teil 3: Die Inschriften des Politischen Bezirks Krems





ISBN 978-3-7001-3955-3
Print Edition
ISBN 978-3-7001-6516-3
Online Edition
Die Deutschen Inschriften 72 
Wiener Reihe  3 
2008,  671 Seiten, LXXI SW-Tafeln, 27,5x19,5cm, Leinen mit Schutzumschlag
€  79,–   

Andreas Zajic
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Inschriften des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW

Inschriften, überwiegend im öffentlichen Raum angebracht, stellen ein spezifisches Medium von Schriftlichkeit dar, bei dessen Interpretation möglichst interdisziplinär formulierte Fragen nach Auftraggeber, Funktion, Sprache, Text- und Schriftgestaltung sowie Material und Technik besondere Bedeutung haben. Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften des Politischen Bezirks Krems (Niederösterreich) bis zum Jahr 1650 bieten einen aufschlussreichen Blick in die historische Entwicklung eines Kernraums österreichischer und mitteleuropäischer Geschichte, der mit dem Donauabschnitt zwischen Melk und Krems u. a. das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau umfasst. In den inschriftlichen Quellen – Grab- und Bauinschriften, Stifter- und Gedenkinschriften, erklärende Beischriften zu Wandmalereien und Gemälden u. v. m. – spiegeln sich Repräsentation und Streben nach Memoria des landständischen Adels ebenso wie des wohlhabenden Bürgertums der landesfürstlichen Städte und Märkte, die als regionale und überregionale Handelsplätze Bedeutung besaßen. Die Rolle landfremder Grundherren für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region manifestiert sich in jenen Inschriften, die auf die zahlreichen bayerischen Klöster mit Weingartenbesitz an der Donau bzw. das Erzstift Salzburg verweisen. Die 528 Katalognummern wurden für eine Edition nach den Richtlinien des von den Deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam erarbeiteten Corpus-Werks „Die Deutschen Inschriften“ gesammelt, bearbeitet und ausführlich kommentiert. Eine ausführliche Einleitung, ein umfangreicher Abbildungsteil und zahlreiche Register ergänzen und erschließen die Publikation.

Hinweis: Die Inschriften der Statutar-Stadt Krems an der Donau werden in einem eigenen Band veröffentlicht.

The medieval and early modern epigraphic sources in the district of Krems (Lower Austria) offer an interesting glimpse into the development of a very important arena of

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Austrian as well as European history, namely the Wachau, the stretch of the Danube between Melk and Krems, which has been designated an UNESCO World Heritage site, the Wachau Cultural Landscape. The inscriptions reflect the self-representation of the local nobility, the savoir-vivre of the wealthy citizens of urban centres and marketplaces, as well as the influence of foreign landowners such as the Bavarian monasteries or the archbishopric of St. Peter in Salzburg that held vast shares of the region's vineyards from the early Middle Ages through the 19th century. These 528 inscriptions from before 1650 have been collected and edited for this annotated publication according to the guidelines of the "Deutschen Inschriften" project. The publication presents new details that contribute not only to the region's history, but also to general social and cultural history as well as the history of confessions and mentalities.

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Die Inschriften des Bundeslandes NiederösterreichTeil 3: Die Inschriften des Politischen Bezirks Krems


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Inschriften, überwiegend im öffentlichen Raum angebracht, stellen ein spezifisches Medium von Schriftlichkeit dar, bei dessen Interpretation möglichst interdisziplinär formulierte Fragen nach Auftraggeber, Funktion, Sprache, Text- und Schriftgestaltung sowie Material und Technik besondere Bedeutung haben. Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften des Politischen Bezirks Krems (Niederösterreich) bis zum Jahr 1650 bieten einen aufschlussreichen Blick in die historische Entwicklung eines Kernraums österreichischer und mitteleuropäischer Geschichte, der mit dem Donauabschnitt zwischen Melk und Krems u. a. das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau umfasst. In den inschriftlichen Quellen – Grab- und Bauinschriften, Stifter- und Gedenkinschriften, erklärende Beischriften zu Wandmalereien und Gemälden u. v. m. – spiegeln sich Repräsentation und Streben nach Memoria des landständischen Adels ebenso wie des wohlhabenden Bürgertums der landesfürstlichen Städte und Märkte, die als regionale und überregionale Handelsplätze Bedeutung besaßen. Die Rolle landfremder Grundherren für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region manifestiert sich in jenen Inschriften, die auf die zahlreichen bayerischen Klöster mit Weingartenbesitz an der Donau bzw. das Erzstift Salzburg verweisen. Die 528 Katalognummern wurden für eine Edition nach den Richtlinien des von den Deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam erarbeiteten Corpus-Werks „Die Deutschen Inschriften“ gesammelt, bearbeitet und ausführlich kommentiert. Eine ausführliche Einleitung, ein umfangreicher Abbildungsteil und zahlreiche Register ergänzen und erschließen die Publikation.

Hinweis: Die Inschriften der Statutar-Stadt Krems an der Donau werden in einem eigenen Band veröffentlicht.

The medieval and early modern epigraphic sources in the district of Krems (Lower Austria) offer an interesting glimpse into the development of a very important arena of

Austrian as well as European history, namely the Wachau, the stretch of the Danube between Melk and Krems, which has been designated an UNESCO World Heritage site, the Wachau Cultural Landscape. The inscriptions reflect the self-representation of the local nobility, the savoir-vivre of the wealthy citizens of urban centres and marketplaces, as well as the influence of foreign landowners such as the Bavarian monasteries or the archbishopric of St. Peter in Salzburg that held vast shares of the region's vineyards from the early Middle Ages through the 19th century. These 528 inscriptions from before 1650 have been collected and edited for this annotated publication according to the guidelines of the "Deutschen Inschriften" project. The publication presents new details that contribute not only to the region's history, but also to general social and cultural history as well as the history of confessions and mentalities.

In den Medien: 
  • Germanistik, Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen, Band 50, Heft 3-4, 2009
  • Humanities-Sozial-und Kulturgeschichte
  • Oberösterreichische Heimatblätter, 63.Jahrgang, Heft 1/2, 2009
  • Unsere Heimat, Heft 2, Jahrgang 80, 2009


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