Ewald Kislinger - Johannes Koder - Andreas Külzer (Hg.)


Handelsgüter und Verkehrswege

Aspekte der Warenversorgung im östlichen Mittelmeerraum (4. bis 15. Jahrhundert). Akten des gleichnamigen internationalen Symposiums Wien, 19. bis 22. Oktober 2005


Ewald Kislinger
ist Professor am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien

Johannes  Koder
ist Professor am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien

Andreas Külzer
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW



ISBN 978-3-7001-6680-1 Print Edition
ISBN 978-3-7001-6942-0 Online Edition

Veröffentlichungen zur Byzanzforschung 18 
Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse  388 
2010,  301 S., 29,7×21cm, br.
€  98,–   

Für viele Jahrhunderte vereinte das Byzantinische Reich weite Teile der Balkanhalbinsel und des östlichen Mittelmeerraumes unter seiner Herrschaft. Seine Regionen produzierten sowohl Produkte des täglichen Lebens als auch Luxusgüter, die innerhalb des Reiches konsumiert wurden oder in den internationalen Handel kamen. Die in dem vorliegenden Band enthaltenen 18 Beiträge behandeln das für diesen Warenaustausch notwendige Verkehrsnetz und die eingesetzten Transportmittel in einzelnen Aspekten oder liefern Überlegungen zu Rekonstruktionsmodellen der Inbesitznahme von Landschaften in der Vergangenheit sowie konkrete Umsetzungsversuche raumtheoretischer Ansätze in der byzantinischen Landschaft. Es zeigt sich, dass der Routenverlauf über die Jahrhunderte hinweg keine größeren Änderungen erfuhr, aber die lntensität des Handels stark von politischen Faktoren beeinflusst war. Die Präsenz der italienischen Seemächte Venedig und Genua im byzantinischen Raum vom 11. Jahrhundert an ist nicht als bloße Konkurrenz zum einheimischen Kaufmann zu sehen, sondern es entwickelten sich gerade in der Spätzeit des Reiches diverse Formen der Kooperation, wobei die byzantinische Seite von den höherentwickelten Strukturen der westlichen Partner profitierte.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

For many centuries, the Byzantine Empire controlled large parts of the Balkan Peninsula and Eastern Mediterranean. The empire’s regions produced products for daily use as well as luxury goods, intended both for domestic use and international trade. The eighteen contributions in the present volume discuss various aspects of medieval transportation networks and transport as a basis for trade. Some papers offer reconstruction models of the occupation of certain areas in historical times, or apply modern settlement theories to medieval times and regions. It turns out that in general, trading routes remained quite constant over the centuries, but the intensity of trade was strongly influenced by political factors. The presence of the Italian trading powers Venice and Genoa in Byzantine from the 11th century onwards should not be only seen as competition for local merchants. Especially in the last centuries of the Byzantine Empire, many forms of cooperation had developed, and Byzantine areas profited greatly from the more highly developed structures of the western regions.

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Handelsgüter und Verkehrswege


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Aspekte der Warenversorgung im östlichen Mittelmeerraum (4. bis 15. Jahrhundert). Akten des gleichnamigen internationalen Symposiums Wien, 19. bis 22. Oktober 2005



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2010,  301 S., 29,7×21cm, br.
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Ewald Kislinger
ist Professor am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien

Johannes  Koder
ist Professor am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien

Andreas Külzer
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW

Für viele Jahrhunderte vereinte das Byzantinische Reich weite Teile der Balkanhalbinsel und des östlichen Mittelmeerraumes unter seiner Herrschaft. Seine Regionen produzierten sowohl Produkte des täglichen Lebens als auch Luxusgüter, die innerhalb des Reiches konsumiert wurden oder in den internationalen Handel kamen. Die in dem vorliegenden Band enthaltenen 18 Beiträge behandeln das für diesen Warenaustausch notwendige Verkehrsnetz und die eingesetzten Transportmittel in einzelnen Aspekten oder liefern Überlegungen zu Rekonstruktionsmodellen der Inbesitznahme von Landschaften in der Vergangenheit sowie konkrete Umsetzungsversuche raumtheoretischer Ansätze in der byzantinischen Landschaft. Es zeigt sich, dass der Routenverlauf über die Jahrhunderte hinweg keine größeren Änderungen erfuhr, aber die lntensität des Handels stark von politischen Faktoren beeinflusst war. Die Präsenz der italienischen Seemächte Venedig und Genua im byzantinischen Raum vom 11. Jahrhundert an ist nicht als bloße Konkurrenz zum einheimischen Kaufmann zu sehen, sondern es entwickelten sich gerade in der Spätzeit des Reiches diverse Formen der Kooperation, wobei die byzantinische Seite von den höherentwickelten Strukturen der westlichen Partner profitierte.

For many centuries, the Byzantine Empire controlled large parts of the Balkan Peninsula and Eastern Mediterranean. The empire’s regions produced products for daily use as well as luxury goods, intended both for domestic use and international trade. The eighteen contributions in the present volume discuss various aspects of medieval transportation networks and transport as a basis for trade. Some papers offer reconstruction models of the occupation of certain areas in historical times, or apply modern settlement theories to medieval times and regions. It turns out that in general, trading routes remained quite constant over the centuries, but the intensity of trade was strongly influenced by political factors. The presence of the Italian trading powers Venice and Genoa in Byzantine from the 11th century onwards should not be only seen as competition for local merchants. Especially in the last centuries of the Byzantine Empire, many forms of cooperation had developed, and Byzantine areas profited greatly from the more highly developed structures of the western regions.



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