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Mechanische Musikinstrumente, Vol. 7: Joseph Haydn – Sämtliche Flötenuhren Herausgegeben von Helmut KOWAR
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Mechanische Musikinstrumente, Vol. 7: Joseph Haydn – Sämtliche Flötenuhren Herausgegeben von Helmut KOWAR
![]() ISBN 978-3-7001-6681-8 Print Edition Tondokumente aus dem Phonogrammarchiv
Mechanische Musikinstrumente 7 2009, OEAW PHA CD 29, Audio-CD, Booklet mit 20 Seiten € 14,40 Helmut Kowar ist stv. Leiter des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Joseph Haydn hat spezielle Musik für Flötenwerke komponiert, und das offensichtlich in enger Zusammenarbeit mit seinem Kollegen am Esterhazyschen Hof, dem Hofkaplan und Bibliothekar P. Primitivus Niemecz, der sich mit der Herstellung automatischer Orgelwerke einen Namen machte. Von ihm sind zwei signierte Instrumente aus den Jahren 1792 und 1793 erhalten, zwei weitere nicht signierte können ihm mit großer Sicherheit zugewiesen werden. Dazu kommt noch eine Flötenuhr von Johann Joseph Wiest, die bis 1804 in der Deymschen Kunstgalerie in Wien ausgestellt war und so Haydns Kompositionen damals auch in einem öffentlichen Rahmen präsentierte - während die Niemecz-Uhren den privaten Bereich zu Haydns Zeit ja nie verlassen haben. Auf diesen fünf Flötenuhren sind 38 Musikstücke zu hören, 18 sind originale Kompositionen bzw. Einrichtungen Haydns, die anderen hat wahrscheinlich Niemecz, der auch Musiker war und von Haydn Unterricht erhielt, arrangiert bzw. komponiert. Da viele Stücke in Varianten auf zwei oder drei Uhren erscheinen, enthält diese Gesamtausgabe 65 Titel. Die fünf Flötenuhren finden sich heute nach wechselvollem Schicksal verstreut in privatem und öffentlichem Besitz in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Ihr musikalisches Repertoire kann hier erstmals gemeinsam und vollständig vorgestellt werden. Joseph Haydn composed special music for musical clocks, and obviously did so in close cooperation with his colleague at the Esterhazy court, the court chaplain and librarian P. Primitivus Niemecz, who became well-known for his skills in building musical automata. Two flute clocks (from 1792 and 1793) bearing Niemeczs signature are extant, two others are attributed to him. A further flute clock, made by Johann Joseph Wiest, was on exhibition until 1804 in Deym´s art gallery in Vienna, thus presenting Haydn´s music to the public - whereas the Niemecz clocks never left private ownership during Haydn´s lifetime. The five instruments have 38 musical pieces on their barrels: 18 original compositions by Haydn or arrangements he made of his own works, the remaining pieces probably provided by Niemecz who was also a musician and a pupil of Haydn.
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In den Medien:
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