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Multi Data Precipitation Analysis Endbericht
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition ![]() |
Multi Data Precipitation Analysis Endbericht
Das Ziel des Projekts ist die Zusammenführung von Niederschlagsdaten verschiedener
Beobachtungssysteme zum Zweck einer Verbesserung von Niederschlagsanalysen und
-prognosen in Österreich. Zu den weiterführenden Einzelheiten zum Projektverlauf siehe
die Projektberichte ([3],[18],[19]). Die Beobachtungen des bodengebundenen Stationsnetzes
gelten als verlässlichste Grundinformation für die Niederschlagsanalyse und so
war die Ausschöpfung des Potentials dieser wichtigen Informationsquelle ein wesentlicher
Teil dieses Projekts. In Kombination mit anderen Beobachtungssystemen wie mittels
Radar und Satelliten gelten die Stationsdaten als Referenz - auch "ground truth" genannt.
Die Anzahl der meldenden Stationen im operationellen Wetterdienst spielt eine
große Rolle bei der Ermittlung von Gebietsniederschlägen. Im Rahmen dieses Projekts
wird eine neue Methode zur Verdichtung des operationellen Stationsnetzes implementiert
und evaluiert. Mit der stochastischen Simulation, angepasst an die gegebenen Beobachtungsdaten,
werden Ensembles von Niederschlagsrealisierungen generiert. Eine Alternative
zu den klassischen Regionalisierungsverfahren wie etwa Kriging liegt hiermit vor. Für
die Niederschlags-Tagessummen wurde mit dem Konzept der statistischen Gewichtung
nach Ahrens (2006)[1] im Gegensatz zur Inverse Distance Methode (IDW) eine Verbesserung
bei der Interpolation im topografisch stark gegliederten Gelände erreicht. Die ersten
Ergebnisse einer Anwendung auf kurze Akkumulationsintervalle in einem begrenztem
Gebiet (Niederösterreich undWien), im Rahmen eines Pilotprojekts, zeigen für beide
Gewichtungsmethoden nur mäßige Interpolationseffizienz. Dies liegt an den bekannten
Problemen der räumlich-zeitlichen Erfassung von konvektivenNiederschlägenmit einem
dünnen Messstellennetz.
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