Klaus ZWERGER


Die Getreideharfe in Europa und Ostasien

Ihre bautypologische, ihre kulturhistorische Bedeutung und wirtschaftshistorische Wurzeln



ISBN 978-3-7001-6769-3
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7082-2
Online Edition
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 407 
2011,  327 Seiten, zahlr. SW-Abb., 29,7x21cm, broschiert
€  70,--   

Klaus Zwerger
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien

In seiner Untersuchung der Getreideharfe stellt Zwerger die typologische Vielfalt eines über mehrere Jahrhunderte höchst bedeutsamen technischen Hilfsmittels im landwirtschaftlichen Produktionszyklus als Ergebnis vieler prägender Einflussfaktoren vor. Die Arbeit geht weit über den Rahmen einer Analyse der Baukonstruktion hinaus. Wirtschafts- und kulturhistorische Hintergründe und Bedingungen beleuchten das Wie und Warum der Entwicklung und Ausformung der vielen verschiedenen Typen. Der Autor weist nach, dass gleiche Ausgangssituationen in Ostasien in weiten Bereichen zu ähnlichen Problemlösungsstrategien geführt haben wie in Europa. Die einfachsten Getreideharfen sind identisch. Je komplexer sie werden, desto mehr nähern sie sich schrittweise dem Muster „typischer“ ostasiatischer oder europäischer Form und Konstruktion an. Die Getreideharfe wird so als ein Musterbeispiel zur Erklärung konstruktiver Grundprinzipien historischer Holzbaumethoden vorgestellt. Trotz der unterschiedlichen baugeschichtlichen Entwicklung gelingt es dem Autor, ein Klassifikationssystem einzuführen, das einen Vergleich ostasiatischer und europäischer Trocknungsgerüste erlaubt. Zahlreiche Fotos, analytische Zeichnungen und historische Bilder helfen auch schwierige technische Details so einfach als möglich zu beschreiben. Viele der vom Autor analysierten Objekte existieren mittlerweile nicht mehr. Damit sind so manche der Fotos und Zeichnungen einzigartige Dokumente historischer Bauten.

In his examination of cereal drying racks Zwerger introduces the diversity of a most significant technical device in the agricultural production cycle of cereals. Over a period of several centuries its development was formed and influenced by many factors. His research is not merely a structural analysis; backgrounds and conditions related to the economic and cultural history illustrate the 'how and why' of the many different developed and designed types. The author proves that identical conditions in East Asia and Europe to a large extent led to similar strategies in solving challenges. The simplest racks for drying cereals are two of a kind. The more complex they grew the more the hayracks’ structure and appearance resembled the patterns of the typical East Asian and European method of construction. Thus the cereal drying rack is presented as a fine specimen to explain structural principles of historic wood building methods. Despite the different development in building history the author is able to introduce a classification system that allows the comparison of East-Asian and European racks. Numerous photographs, analytical drawings and historical pictures help to describe even complicated technical details as simply as possible. Many of the objects analyzed by the author do not exist anymore. Hence some of the photographs and drawings are unique documents of historic buildings.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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In seiner Untersuchung der Getreideharfe stellt Zwerger die typologische Vielfalt eines über mehrere Jahrhunderte höchst bedeutsamen technischen Hilfsmittels im landwirtschaftlichen Produktionszyklus als Ergebnis vieler prägender Einflussfaktoren vor. Die Arbeit geht weit über den Rahmen einer Analyse der Baukonstruktion hinaus. Wirtschafts- und kulturhistorische Hintergründe und Bedingungen beleuchten das Wie und Warum der Entwicklung und Ausformung der vielen verschiedenen Typen. Der Autor weist nach, dass gleiche Ausgangssituationen in Ostasien in weiten Bereichen zu ähnlichen Problemlösungsstrategien geführt haben wie in Europa. Die einfachsten Getreideharfen sind identisch. Je komplexer sie werden, desto mehr nähern sie sich schrittweise dem Muster „typischer“ ostasiatischer oder europäischer Form und Konstruktion an. Die Getreideharfe wird so als ein Musterbeispiel zur Erklärung konstruktiver Grundprinzipien historischer Holzbaumethoden vorgestellt. Trotz der unterschiedlichen baugeschichtlichen Entwicklung gelingt es dem Autor, ein Klassifikationssystem einzuführen, das einen Vergleich ostasiatischer und europäischer Trocknungsgerüste erlaubt. Zahlreiche Fotos, analytische Zeichnungen und historische Bilder helfen auch schwierige technische Details so einfach als möglich zu beschreiben. Viele der vom Autor analysierten Objekte existieren mittlerweile nicht mehr. Damit sind so manche der Fotos und Zeichnungen einzigartige Dokumente historischer Bauten.

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