Christian GASTGEBER – Ekaterini MITSIOU –Ioan-Aurel POP –Mihailo POPOVIĆ–Johannes PREISER-KAPELLER – Alexandru SIMON (Hg.)


Matthias Corvinus und seine Zeit.

Europa am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit zwischen Wien und Konstantinopel


Christian GASTGEBER
ist stv. Direktor des Instituts für Byzanzforschung der ÖAW

Ekaterini MITSIOU
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Byzanzforschung der ÖAW

Ioan-Aurel POP
ist o. Prof. für mittelalterliche Geschichte an der Babeş-Bolyai-Universität von Cluj-Napoca

Mihailo POPOVIĆ
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW

Johannes PREISER-KAPELLER
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW

Alexandru SIMON
ist Mitarbeiter an der „Babeş-Bolyai“-Universität Cluj-Napoca



ISBN 978-3-7001-6891-1 Print Edition
ISBN 978-3-7001-7161-4 Online Edition

Veröffentlichungen zur Byzanzforschung 27 
Denkschriften der phil.-hist. Klasse  409 
2011,  265 Seiten, 29,7x21cm
€  77,40   

Die Regierungszeit des Matthias Corvinus (1458–1490) wird nicht nur als letzte Blütezeit des mittelalterlichen ungarischen Staates betrachtet, sondern kennzeichnet für ganz (Ostmittel)Europa eine höchst bewegte Periode des Übergangs vom Mittelalter in die Neuzeit. Die Interessen des Corvinus richteten sich sowohl nach Ost, wo er den Vormarsch der Osmanen, die 1453 Konstantinopel eingenommen hatte, aufzuhalten versuchte, als auch nach West, wo er danach strebte, Böhmen und die Habsburgischen Erblande mit Ungarn zu einer ersten „Donaumonarchie“ zu vereinen. Daneben förderte der König Kunst und Kultur, zog italienische Humanisten und einheimische Gelehrte an seinen Hof und sammelte lateinische und griechische Handschriften. Diese politischen und diplomatischen Aspekte der Herrschaft des Corvinus werden in den Beiträgen dieses Bandes gleichermaßen beleuchtet wie die religiösen und kulturellen; analysiert wird ebenso die Darstellung des Königs und seiner Epoche zum einen in westlichen, zum anderen in östlichen Quellen bis hin zur Historiographie des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit diesem interdisziplinären Blick von Ost nach West und vice versa richtet sich der Band sowohl an die auf Westeuropa gerichtete Mediävistik als auch an die auf Osteuropa konzentrierte Mittelalter- und Byzanzforschung.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The reign of Matthias Corvinus (1458–1490) is not only regarded as a last heyday of the medieval Hungarian state, but marks a most turbulent period of transition from medieval to modern times for the whole of (East Central) Europe. The interests of Corvinus were directed both to the East, where he tried to stop the advance of the Ottomans, who had taken Constantinople in 1453, and to the West, where he sought to unite Bohemia and the hereditary lands of the Habsburgs with Hungary in order to create a first "Danube Monarchy". In addition, the king promoted art and culture, attracted Italian humanists and native scholars to his court and collected Latin as well as Greek manuscripts. These political, diplomatic, religious and cultural aspects of the rule of Corvinus are highlighted in the contributions of this book; also analysed is the perception of the king and his time in western and eastern sources as well as in historiography of the 19th and 20th centuries. Focusing on Corvinus’ time from East to West and vice versa, the volume addresses both medieval studies on Western Europe as well as on Eastern Europe.

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Matthias Corvinus und seine Zeit.


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Europa am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit zwischen Wien und Konstantinopel



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Denkschriften der phil.-hist. Klasse  409 
2011,  265 Seiten, 29,7x21cm
€  77,40   

Christian GASTGEBER
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Ekaterini MITSIOU
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Mihailo POPOVIĆ
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Johannes PREISER-KAPELLER
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW

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Die Regierungszeit des Matthias Corvinus (1458–1490) wird nicht nur als letzte Blütezeit des mittelalterlichen ungarischen Staates betrachtet, sondern kennzeichnet für ganz (Ostmittel)Europa eine höchst bewegte Periode des Übergangs vom Mittelalter in die Neuzeit. Die Interessen des Corvinus richteten sich sowohl nach Ost, wo er den Vormarsch der Osmanen, die 1453 Konstantinopel eingenommen hatte, aufzuhalten versuchte, als auch nach West, wo er danach strebte, Böhmen und die Habsburgischen Erblande mit Ungarn zu einer ersten „Donaumonarchie“ zu vereinen. Daneben förderte der König Kunst und Kultur, zog italienische Humanisten und einheimische Gelehrte an seinen Hof und sammelte lateinische und griechische Handschriften. Diese politischen und diplomatischen Aspekte der Herrschaft des Corvinus werden in den Beiträgen dieses Bandes gleichermaßen beleuchtet wie die religiösen und kulturellen; analysiert wird ebenso die Darstellung des Königs und seiner Epoche zum einen in westlichen, zum anderen in östlichen Quellen bis hin zur Historiographie des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit diesem interdisziplinären Blick von Ost nach West und vice versa richtet sich der Band sowohl an die auf Westeuropa gerichtete Mediävistik als auch an die auf Osteuropa konzentrierte Mittelalter- und Byzanzforschung.

The reign of Matthias Corvinus (1458–1490) is not only regarded as a last heyday of the medieval Hungarian state, but marks a most turbulent period of transition from medieval to modern times for the whole of (East Central) Europe. The interests of Corvinus were directed both to the East, where he tried to stop the advance of the Ottomans, who had taken Constantinople in 1453, and to the West, where he sought to unite Bohemia and the hereditary lands of the Habsburgs with Hungary in order to create a first "Danube Monarchy". In addition, the king promoted art and culture, attracted Italian humanists and native scholars to his court and collected Latin as well as Greek manuscripts. These political, diplomatic, religious and cultural aspects of the rule of Corvinus are highlighted in the contributions of this book; also analysed is the perception of the king and his time in western and eastern sources as well as in historiography of the 19th and 20th centuries. Focusing on Corvinus’ time from East to West and vice versa, the volume addresses both medieval studies on Western Europe as well as on Eastern Europe.



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