Vasiliki TSAMAKDA


Die Panagia-Kirche und die Erzengelkirche in Kakodiki

Werkstattgruppen, kunst- und kulturhistorische Analyse byzantinischer Wandmalerei des 14. Jhs. auf Kreta



ISBN 978-3-7001-6905-5
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7286-4
Online Edition
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 427 
Archäologische Forschungen 21 
2012,  411 Seiten inkl.269 Abb. , 29,7x21cm, broschiert
€  79,–   
Open access

Vasiliki Tsamakda
ist Professorin für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz

Kaum eine andere Region Griechenlands bietet eine solche Dichte an Kirchen mit byzantinischen Fresken wie Kreta. Seine fast 1000 ausgemalten Kirchen repräsentieren etwa die Hälfte des Bestandes von ganz Griechenland (7.-15. Jh.). Die Anzahl der Freskenprogramme, die vollständig oder teilweise publiziert sind, ist jedoch verschwindend gering. Die Arbeit versteht sich in erster Linie als ein Beitrag zur dringend nötigen Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Ihr Hauptanliegen ist die vollständige Publizierung der von der Werkstatt des Ioannes Pagomenos ausgemalten Kirche der Panagia, datiert durch die Stifterinschrift 1331/2, und der undatierten Kirche des Erzengels Michael, die von einer anonymen Werkstatt ausgemalt wurde. Sie ist durch ein Graffito vor 1370 datierbar. Beide Kirchen befinden sich in Kakodiki, in der Eparchie Selino des Nomos Chania, im Südwesten Kretas. Beide sind nicht nur für sich selbst genommen höchst interessante Einzelmonumente, sondern sie gehören jeweils zu zwei größeren, zeitlich aufeinander folgenden Kirchengruppen mit Werkstattbezug. Daher lassen sie in ihren Malereien durch gesicherte Vergleiche weitreichende Aussagen gewinnen zu kunsthistorischen Entwicklungen und kulturhistorischen Hintergründen wie auch zu Arbeitsweise, Organisation und Struktur byzantinischer Malereiwerkstätte. Der in dieser Arbeit gewählte Blickwinkel nutzt die gute Ausgangslage im Denkmälerbestand, um die beiden Kirchen als Leitmonumente im Spannungsfeld lokaler Werkstattanalyse, regionaler kretischer Bildtradition und allgemein byzantinischer Kunstentwicklung im 14. Jh. zu erschließen. Zugleich verfolgt sie aber weitere wichtige Ziele und möchte die Diskussion anregen über Spezialfragen, die in der Forschung bisher kaum oder unzureichend behandelt wurden. Die lateinische Besetzung der Insel mit ihren macht- und religionspolitischen Auseinandersetzungen bildet dazu einen kulturhistorisch besonders spannenden Rahmen. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Hardly any other region in Greece offers such a density of churches with Byzantine frescoes as Crete does. Its almost one thousand painted churches represent about half of the total number of decorated churches in Greece (7th - 15th c.). However, the number of iconographic programs that has been published partly or completely is very small. The primary concern of this present study is to make a contribution to the urgently needed basic research in this subject. Its main objective is the complete publication of the Church of the Panagia, painted by the atelier of Ioannes Pagomenos and dated by the donor's inscription to 1331/2, and the undated Church of the Archangel Michael that was painted by an anonymous atelier. It can be dated as being from before 1370 on the basis of a graffito. Both churches are located in Kakodiki, in the district of Selino in the prefecture of Chania in south-western Crete. Both of them are not only highly interesting monuments in their own right, but also belong to two larger, chronologically successive groups of churches painted by ateliers in each case. Thus the investigation and comparison of their wall paintings leads to far-reaching conclusions about the art historical developments, cultural background as well as the way of working, organization and structure of Byzantine painting ateliers. The perspective chosen in this study takes advantage of the good initial situation with regard to the monuments to hand in order to make them accessible as ideal monuments in the analysis of local ateliers, regional Cretan iconographic tradition and the general development of Byzantine art in the 14th century. At the same time, however, this study has also other important objectives and would like to stimulate the discussion on special aspects which have been scarcely or inadequately treated in research up to now. The Latin occupation of the island and the political and religious conflicts that took place during this period form a particularly fascinating framework in terms of cultural history.

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Kaum eine andere Region Griechenlands bietet eine solche Dichte an Kirchen mit byzantinischen Fresken wie Kreta. Seine fast 1000 ausgemalten Kirchen repräsentieren etwa die Hälfte des Bestandes von ganz Griechenland (7.-15. Jh.). Die Anzahl der Freskenprogramme, die vollständig oder teilweise publiziert sind, ist jedoch verschwindend gering. Die Arbeit versteht sich in erster Linie als ein Beitrag zur dringend nötigen Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Ihr Hauptanliegen ist die vollständige Publizierung der von der Werkstatt des Ioannes Pagomenos ausgemalten Kirche der Panagia, datiert durch die Stifterinschrift 1331/2, und der undatierten Kirche des Erzengels Michael, die von einer anonymen Werkstatt ausgemalt wurde. Sie ist durch ein Graffito vor 1370 datierbar. Beide Kirchen befinden sich in Kakodiki, in der Eparchie Selino des Nomos Chania, im Südwesten Kretas. Beide sind nicht nur für sich selbst genommen höchst interessante Einzelmonumente, sondern sie gehören jeweils zu zwei größeren, zeitlich aufeinander folgenden Kirchengruppen mit Werkstattbezug. Daher lassen sie in ihren Malereien durch gesicherte Vergleiche weitreichende Aussagen gewinnen zu kunsthistorischen Entwicklungen und kulturhistorischen Hintergründen wie auch zu Arbeitsweise, Organisation und Struktur byzantinischer Malereiwerkstätte. Der in dieser Arbeit gewählte Blickwinkel nutzt die gute Ausgangslage im Denkmälerbestand, um die beiden Kirchen als Leitmonumente im Spannungsfeld lokaler Werkstattanalyse, regionaler kretischer Bildtradition und allgemein byzantinischer Kunstentwicklung im 14. Jh. zu erschließen. Zugleich verfolgt sie aber weitere wichtige Ziele und möchte die Diskussion anregen über Spezialfragen, die in der Forschung bisher kaum oder unzureichend behandelt wurden. Die lateinische Besetzung der Insel mit ihren macht- und religionspolitischen Auseinandersetzungen bildet dazu einen kulturhistorisch besonders spannenden Rahmen. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

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