Kornelia Holzner-Tobisch - Thomas Kühtreiber - Gertrud Blaschitz (Hg.)


Die Vielschichtigkeit der Straße

Kontinuität und Wandel in Mittelalter und früher Neuzeit


Kornelia Holzner-Tobisch
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW

Thomas Kühtreiber
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW

Gertrud Blaschitz
ist ehem. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW



ISBN 978-3-7001-6998-7 Print Edition
ISBN 978-3-7001-7255-0 Online Edition

Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 826 
Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit  22 
2012,  396 Seiten 22,5x15cm
€  47,–   

Der Band versammelt die Beiträge einer 2007 vom Institut für Realienkunde in Krems an der Donau organisierten Tagung, die sich dem Thema „Straße in Mittelalter und früher Neuzeit“ kulturwissenschaftlich annäherte. Im Mittelpunkt dieser Tagung stand das Ziel, das ‚Prozessuale‘ in Strukturen, die der Fortbewegung dienen, verstehen zu lernen: Verkehrsnetze sind nicht statisch, sondern interagieren in ihrer Gestalt und Ausprägung mit veränderten sozialen und politischen Bedingungen in Zeit und Raum. Eng damit verbunden sind die unterschiedlichen Perspektiven auf die Straße und von der Straße: Hierbei geht es um Wahrnehmungs- und Gestaltungsmuster von sozialem Raum im historischen Kontext mit dem Fokus auf der Straße, wobei insbesondere die dort anwesenden, sich bewegenden und handelnden Menschen, und in weiterer Folge die Medialisierung von Kommunikationsstrukturen durch historische Akteure, den Ausgangspunkt bilden sollten. Entsprechend dem interdisziplinären Ansatz realienkundlicher Forschung finden sich in diesem Band Beiträge mit einer breiten Palette geistes- und kulturwissenschaftlicher Annäherungen an die Thematik: Aufsätze von Thomas Szabo, Friedrich Wolfzettel und Gertrud Blaschitz beleuchten die unterschiedlichen „Realitäten“, die historische Quellen zu Straßen und Brücken generieren. Mihailo Popovic und Alan Murray untersuchen die Weiternutzung antiker Straßenzüge im mittelalterlichen Donauraum. Peter Johanek und Stephan Hoppe verfolgen Zugänge zur Deutung von Straßen als Ressourcen herrschaftlicher Raumhoheit. Den Straßen und Plätzen im städtischen Raum im mittelalterlichen Frankreich ist ein Beitrag von Jean-Pierre Leguay gewidmet. Damit bietet der Band ein multidisziplinäres Perspektivenspektrum, das in dieser Breite neue methodische Zugänge zum „Lebensort Straße“ in Mittelalter und früher Neuzeit erschließt.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

This volume comprises papers from a cultural-historical congress about ‘The Street in the Middle Ages and the Early Modern Period’, organized by the Institute for Medieval and Early Modern Material Culture in Krems/Austria in the year 2007. The main aim of this congress was to gain a deeper insight into the process-related nature of traffic structures. Road networks are not static but, in their shape and development, they are interacting with changing social and political conditions in time and space. As a result of the dynamic quality of streets, various perspectives onto the street and from the street might be emerging. They are closely related to the patterns in which social space could be perceived and arranged in historical contexts. With the street in the center of attention, it is therefore essential also to consider the people present there, their actions and movements, as well as the ways in which their communication structures were being transformed or transmitted via different media. Due to the cross-disciplinary approach of material culture studies, this volume consists of contributions from a broad range of fields in the arts and humanities: the papers by Thomas Szabo, Friedrich Wolfzettel and Gertrud Blaschitz are highlighting different types of ‘realities’ of streets and bridges that are being generated by written sources. Mihailo Popovic and Alan Murray are investigating into the ongoing use of ancient road systems in the medieval Danube region. Peter Johanek and Stephan Hoppe are arguing for an understanding of streets as resources for and spatial signs of manorial sovereignty. Jean-Pierre Leguay’s contribution is dedicated to the study of streets and places in urban regions of medieval France. In its broad multi-disciplinary spectrum of different scholarly perspectives, this volume offers new methodological approaches to the ‘Street as a living space’ in the Middle Ages and the Early Modern Period.

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2012,  396 Seiten 22,5x15cm
€  47,–   

Kornelia Holzner-Tobisch
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW

Thomas Kühtreiber
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW

Gertrud Blaschitz
ist ehem. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der ÖAW

Der Band versammelt die Beiträge einer 2007 vom Institut für Realienkunde in Krems an der Donau organisierten Tagung, die sich dem Thema „Straße in Mittelalter und früher Neuzeit“ kulturwissenschaftlich annäherte. Im Mittelpunkt dieser Tagung stand das Ziel, das ‚Prozessuale‘ in Strukturen, die der Fortbewegung dienen, verstehen zu lernen: Verkehrsnetze sind nicht statisch, sondern interagieren in ihrer Gestalt und Ausprägung mit veränderten sozialen und politischen Bedingungen in Zeit und Raum. Eng damit verbunden sind die unterschiedlichen Perspektiven auf die Straße und von der Straße: Hierbei geht es um Wahrnehmungs- und Gestaltungsmuster von sozialem Raum im historischen Kontext mit dem Fokus auf der Straße, wobei insbesondere die dort anwesenden, sich bewegenden und handelnden Menschen, und in weiterer Folge die Medialisierung von Kommunikationsstrukturen durch historische Akteure, den Ausgangspunkt bilden sollten. Entsprechend dem interdisziplinären Ansatz realienkundlicher Forschung finden sich in diesem Band Beiträge mit einer breiten Palette geistes- und kulturwissenschaftlicher Annäherungen an die Thematik: Aufsätze von Thomas Szabo, Friedrich Wolfzettel und Gertrud Blaschitz beleuchten die unterschiedlichen „Realitäten“, die historische Quellen zu Straßen und Brücken generieren. Mihailo Popovic und Alan Murray untersuchen die Weiternutzung antiker Straßenzüge im mittelalterlichen Donauraum. Peter Johanek und Stephan Hoppe verfolgen Zugänge zur Deutung von Straßen als Ressourcen herrschaftlicher Raumhoheit. Den Straßen und Plätzen im städtischen Raum im mittelalterlichen Frankreich ist ein Beitrag von Jean-Pierre Leguay gewidmet. Damit bietet der Band ein multidisziplinäres Perspektivenspektrum, das in dieser Breite neue methodische Zugänge zum „Lebensort Straße“ in Mittelalter und früher Neuzeit erschließt.

This volume comprises papers from a cultural-historical congress about ‘The Street in the Middle Ages and the Early Modern Period’, organized by the Institute for Medieval and Early Modern Material Culture in Krems/Austria in the year 2007. The main aim of this congress was to gain a deeper insight into the process-related nature of traffic structures. Road networks are not static but, in their shape and development, they are interacting with changing social and political conditions in time and space. As a result of the dynamic quality of streets, various perspectives onto the street and from the street might be emerging. They are closely related to the patterns in which social space could be perceived and arranged in historical contexts. With the street in the center of attention, it is therefore essential also to consider the people present there, their actions and movements, as well as the ways in which their communication structures were being transformed or transmitted via different media. Due to the cross-disciplinary approach of material culture studies, this volume consists of contributions from a broad range of fields in the arts and humanities: the papers by Thomas Szabo, Friedrich Wolfzettel and Gertrud Blaschitz are highlighting different types of ‘realities’ of streets and bridges that are being generated by written sources. Mihailo Popovic and Alan Murray are investigating into the ongoing use of ancient road systems in the medieval Danube region. Peter Johanek and Stephan Hoppe are arguing for an understanding of streets as resources for and spatial signs of manorial sovereignty. Jean-Pierre Leguay’s contribution is dedicated to the study of streets and places in urban regions of medieval France. In its broad multi-disciplinary spectrum of different scholarly perspectives, this volume offers new methodological approaches to the ‘Street as a living space’ in the Middle Ages and the Early Modern Period.



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