Werner SEIBT - Johannes PREISER-KAPELLER (Hg.)


Die Entstehung der kaukasischen Alphabete als kulturhistorisches Phänomen

The Creation of the Caucasian Alphabets as Phenomenon of Cultural History



ISBN 978-3-7001-7088-4
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7228-4
Online Edition
Veröffentlichungen zur Byzanzforschung 28 
Denkschriften der phil.-hist. Klasse  430 
2011,  134 Seiten, 30×21cm,
€  45,–   

Werner Seibt
ist Professor für Byzantinistik i. R. und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW.

Johannes Preiser-Kapeller
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW.

Der Band entstand auf der Grundlage von ausgewählten Beiträgen zu einem Internationalen Symposion, das im Jahr 2005 aus Anlass des 1600-Jahr-Jubiläums der Schaffung des armenischen Alphabets in Wien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde. Um dieses kulturgeschichtliche Großereignis in einem größeren Rahmen zu betrachten, wurde in der Konzeption der Tagung weiter ausgegriffen und nicht nur die beiden anderen südkaukasischen Alphabete, das georgische und das albanische, mit einbezogen, sondern auch das koptische und die Verhältnisse im iranischen Großreich jener Jahrhunderte. Einige gut datierbare, relativ klare Forschungsergebnisse stehen dabei oft in krassem Gegensatz zu eher legendären Überlieferungen, die längst nicht ausreichend wissenschaftlich geklärt werden konnten. Dass der selige Maštoc‘, der in der späteren Tradition eher Mesrop genannt wird, 405/406 das armenische Alphabet schuf, steht außer Diskussion. Die armenische Tradition schreibt dem Maštoc‘ aber auch die Schaffung des albanischen und des ältesten georgischen Alphabets zu. Zu ersterem gab es bis vor Kurzem nur vage Theorien, erst nach der Entzifferung und Entschlüsselung der im Katharinen-Kloster auf dem Sinai entdeckten Palimpseste, denen ein eigener Beitrag im Band gewidmet ist, sind fundierte Aussagen möglich. Zum georgischen Alphabet wird in einem Beitrag ein völlig neuer Ansatz geboten (Entstehung im syrisch-palästinensischen Raum, knapp nach der Schaffung des armenischen Alphabets). Auf Basis dieser Alphabete entstand eine reiche Literatur, die insbesondere bei den Armeniern sehr schnell eine hohe Blüte erreichte. Somit richtet sich der Band nicht nur an Spezialisten für die Gebiete des Kaukasus, sondern auch an alle an der Entwicklung christlicher Kulturen in den spätantiken und frühmittelalterlichen Jahrhunderten Interessierten.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The volume was created on the basis of selected contributions to an international symposium that was held in 2005 on the occasion of the 1600-year anniversary of the creation of the Armenian alphabet in Vienna at the Austrian Academy of Sciences. In order to view this major event of cultural history in a larger context, the conception of the symposium was widened in order to include not only the other two South Caucasian alphabets, the Georgian and Albanian, but also the Coptic one and the conditions in the Iranian empire of those centuries. Some well-datable, relatively clear research results are often in strong contrast to the more legendary traditions, which science has not resolved sufficiently until now. That the blessed Maštoc‘, who in the later tradition is rather called Mesrop, in 405/406 created the Armenian alphabet is beyond discussion. But the Armenian tradition ascribes to Maštoc‘ also the creation of the Albanian and the oldest Georgian alphabet. For the former, there existed until recently only vague theories; only after the decoding and decryption of palimpsests discovered in the St. Catherine's Monastery in Sinai, to which a contribution in this volume is dedicated, founded statements are possible. For the Georgian alphabet a completely new approach is presented in a paper (creation in the Syrian-Palestinian region, just after the creation of the Armenian alphabet). On the basis of these alphabets emerged a rich literature, which reached very quickly high bloom, especially in Armenia. Thus, the volume is not only of interest for specialists in the areas of the Caucasus, but also for all researchers concerned with the development of Christian cultures in the late antique and early medieval centuries.

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Die Entstehung der kaukasischen Alphabete als kulturhistorisches Phänomen


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Werner Seibt
ist Professor für Byzantinistik i. R. und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW.

Johannes Preiser-Kapeller
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Byzanzforschung der ÖAW.

Der Band entstand auf der Grundlage von ausgewählten Beiträgen zu einem Internationalen Symposion, das im Jahr 2005 aus Anlass des 1600-Jahr-Jubiläums der Schaffung des armenischen Alphabets in Wien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde. Um dieses kulturgeschichtliche Großereignis in einem größeren Rahmen zu betrachten, wurde in der Konzeption der Tagung weiter ausgegriffen und nicht nur die beiden anderen südkaukasischen Alphabete, das georgische und das albanische, mit einbezogen, sondern auch das koptische und die Verhältnisse im iranischen Großreich jener Jahrhunderte. Einige gut datierbare, relativ klare Forschungsergebnisse stehen dabei oft in krassem Gegensatz zu eher legendären Überlieferungen, die längst nicht ausreichend wissenschaftlich geklärt werden konnten. Dass der selige Maštoc‘, der in der späteren Tradition eher Mesrop genannt wird, 405/406 das armenische Alphabet schuf, steht außer Diskussion. Die armenische Tradition schreibt dem Maštoc‘ aber auch die Schaffung des albanischen und des ältesten georgischen Alphabets zu. Zu ersterem gab es bis vor Kurzem nur vage Theorien, erst nach der Entzifferung und Entschlüsselung der im Katharinen-Kloster auf dem Sinai entdeckten Palimpseste, denen ein eigener Beitrag im Band gewidmet ist, sind fundierte Aussagen möglich. Zum georgischen Alphabet wird in einem Beitrag ein völlig neuer Ansatz geboten (Entstehung im syrisch-palästinensischen Raum, knapp nach der Schaffung des armenischen Alphabets). Auf Basis dieser Alphabete entstand eine reiche Literatur, die insbesondere bei den Armeniern sehr schnell eine hohe Blüte erreichte. Somit richtet sich der Band nicht nur an Spezialisten für die Gebiete des Kaukasus, sondern auch an alle an der Entwicklung christlicher Kulturen in den spätantiken und frühmittelalterlichen Jahrhunderten Interessierten.

The volume was created on the basis of selected contributions to an international symposium that was held in 2005 on the occasion of the 1600-year anniversary of the creation of the Armenian alphabet in Vienna at the Austrian Academy of Sciences. In order to view this major event of cultural history in a larger context, the conception of the symposium was widened in order to include not only the other two South Caucasian alphabets, the Georgian and Albanian, but also the Coptic one and the conditions in the Iranian empire of those centuries. Some well-datable, relatively clear research results are often in strong contrast to the more legendary traditions, which science has not resolved sufficiently until now. That the blessed Maštoc‘, who in the later tradition is rather called Mesrop, in 405/406 created the Armenian alphabet is beyond discussion. But the Armenian tradition ascribes to Maštoc‘ also the creation of the Albanian and the oldest Georgian alphabet. For the former, there existed until recently only vague theories; only after the decoding and decryption of palimpsests discovered in the St. Catherine's Monastery in Sinai, to which a contribution in this volume is dedicated, founded statements are possible. For the Georgian alphabet a completely new approach is presented in a paper (creation in the Syrian-Palestinian region, just after the creation of the Armenian alphabet). On the basis of these alphabets emerged a rich literature, which reached very quickly high bloom, especially in Armenia. Thus, the volume is not only of interest for specialists in the areas of the Caucasus, but also for all researchers concerned with the development of Christian cultures in the late antique and early medieval centuries.



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