Thomas Kletečka - Anatol Schmied- Kowarzik (Bearb.)


Die Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848–1867. Abteilung II: Das Ministerium Schwarzenberg. Band 5: 4. Juni 1851 - 5.April 1852

Bearbeitet von Thomas Kletečka und Anatol Schmied-Kowarzik



ISBN 978-3-7001-7242-0
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7579-7
Online Edition
Die Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848-1867 
2013,  LXX + 739 Seiten, 23,5x16,5cm,
Einzelpreis €  95,–   
Fortsetzungspreis €  89,–   

Helmut  RUMPLER
ist emer. Professor für Neuere Österreichische Geschichte an der Universität Klagenfurt

Thomas Kletečka
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für die Geschichte der Habsburgermonarchie der ÖAW

Band II/5, Ministerium Schwarzenberg, der Edition „Die Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848-1867“ enthält die letzten 139 Protokolle dieses Ministeriums vom 4. 6. 1851 bis 5. 4. 1852 mit textkritischem Apparat, wissenschaftlichem Kommentar, Einleitung, Bibliographie und Personen-, Orts- und Sachregister. Drei Protokolle des Komitees zur Verfassungsrevision ergänzen den Band. Er dokumentiert die Schlußphase der ersten konstitutionellen Ära der Habsburgermonarchie. Mit den Erlässen vom 20. 8. 1851 wurde die Ministerverantwortlichkeit als ausschließend dem Kaiser gegenüber bestehend definiert und der Auftrag zur Verfassungsrevision gegeben. Mit den Patenten vom 31. 12. 1851, dem sogenannten „Silvesterpatent“, wurde die Verfassung selbst außer Kraft gesetzt. Die Gewaltenteilung war aufgehoben, Österreich wurde wieder absolut regiert. Dennoch wurde das Rad der Zeit nicht vollständig zurückgedreht. Die Reformen auf dem Gebiet der Verwaltung, der Justiz, der Wirtschaft und des Sozialwesens wurden fortgeführt, allerdings nun nach den am 31. 12. 1851 festgelegten „Grundsätzen“. Zunächst wurde die staatliche Verwaltung organisiert, nämlich die Bezirksämter und die Statthaltereien. Die Strafprozeßordnung wurde revidiert. Daneben wurden u. a. die Aufhebung der Avitizität in Ungarn, ein neuer Zolltarif, das Forstgesetz und ein liberaleres Patentgesetz in Angriff genommen. Der neoabsolutistische Umbau war in vollem Gang, als Felix Fürst zu Schwarzenberg am 5. 4. 1851 an den Folgen eines Schlaganfalles starb. Der Tod des ersten Ministerpräsidenten Kaiser Franz Josephs I. bedeutete nicht nur das Ende eines Kabinetts, sondern das (vorläufige) Ende der Regierung als bestimmender Machtfaktor. Der Band stellt den an der Geschichte der Habsburgermonarchie interessierten Forschern und der Lehre an den Universitäten wichtige Akten in wissenschaftlich aufbereiteter Form zur Verfügung. Er erschließt eine wichtige Quelle für die Geschichte Österreichs und seiner Nachbarländer.


Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Volume II/5, Cabinet Schwarzenberg, of the edition „Die Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848-1867 (The Protocols of the Austrian Cabinet 1848-1867)“ comprises 139 records from June 4th, 1851, to April 5th, 1852, plus footnotes concerning textual criticism, a thorough scientific commentary as well as an introduction, a bibliography and a detailed index of names, places, subject. Three protocols of the committee set up to revise the constitution complete this volume. It documents the last phase of the first constitutional era in the Habsburg monarchy. In the ordinances of August 20th, 1851, ministerial responsibility was defined as existing towards the Emperor only and order was given to revise the constitution. With the decrees of December 31st, 1851, the so-called “Silvesterpatent”, the constitution itself was repealed. The separation of powers was annulled, Austria was again governed by an absolute regime. Yet, the wheel of time was not turned back completely. Parallel to the development already mentioned, reforms in the fields of administration, justice, economics, and of welfare, which had already begun, were continued, albeit according the “Principles” [Grundsätze] established on December 31st. First of all the public administration was reorganized, that is to say new districts were created and the sphere of activity of the provincial governors redrafted. The code of criminal procedure was revised. Among others, “Aviticitas”, rules of clan inheritance, which prevented free trade in land in Hungary, was abolished, a new customs tariff, new forest laws and a more liberal patent act were being prepared. The neoabsolutist recast was in full swing, when Felix Prince Schwarzenberg suddenly died from a stroke on April 5th, 1852. The death of Francis Joseph’s first Prime Minister did not only stand for the end of a cabinet, but for the (temporary) end of the Council of Ministers as a decisive power factor. This volume brings together important documents scientifically edited and places them at the disposal of scientists interested in Austrian history as well as for university teaching, and it is an important source for the history of Austria and its neighbours.

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Thomas Kletečka
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Band II/5, Ministerium Schwarzenberg, der Edition „Die Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848-1867“ enthält die letzten 139 Protokolle dieses Ministeriums vom 4. 6. 1851 bis 5. 4. 1852 mit textkritischem Apparat, wissenschaftlichem Kommentar, Einleitung, Bibliographie und Personen-, Orts- und Sachregister. Drei Protokolle des Komitees zur Verfassungsrevision ergänzen den Band. Er dokumentiert die Schlußphase der ersten konstitutionellen Ära der Habsburgermonarchie. Mit den Erlässen vom 20. 8. 1851 wurde die Ministerverantwortlichkeit als ausschließend dem Kaiser gegenüber bestehend definiert und der Auftrag zur Verfassungsrevision gegeben. Mit den Patenten vom 31. 12. 1851, dem sogenannten „Silvesterpatent“, wurde die Verfassung selbst außer Kraft gesetzt. Die Gewaltenteilung war aufgehoben, Österreich wurde wieder absolut regiert. Dennoch wurde das Rad der Zeit nicht vollständig zurückgedreht. Die Reformen auf dem Gebiet der Verwaltung, der Justiz, der Wirtschaft und des Sozialwesens wurden fortgeführt, allerdings nun nach den am 31. 12. 1851 festgelegten „Grundsätzen“. Zunächst wurde die staatliche Verwaltung organisiert, nämlich die Bezirksämter und die Statthaltereien. Die Strafprozeßordnung wurde revidiert. Daneben wurden u. a. die Aufhebung der Avitizität in Ungarn, ein neuer Zolltarif, das Forstgesetz und ein liberaleres Patentgesetz in Angriff genommen. Der neoabsolutistische Umbau war in vollem Gang, als Felix Fürst zu Schwarzenberg am 5. 4. 1851 an den Folgen eines Schlaganfalles starb. Der Tod des ersten Ministerpräsidenten Kaiser Franz Josephs I. bedeutete nicht nur das Ende eines Kabinetts, sondern das (vorläufige) Ende der Regierung als bestimmender Machtfaktor. Der Band stellt den an der Geschichte der Habsburgermonarchie interessierten Forschern und der Lehre an den Universitäten wichtige Akten in wissenschaftlich aufbereiteter Form zur Verfügung. Er erschließt eine wichtige Quelle für die Geschichte Österreichs und seiner Nachbarländer.


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