ITA Projektbericht, pp. , 1998/08/31
Die Extrakorporale Stoßwellentherapie/ESWT, im Englischen Extracorporal Shock Wave Therapy kommt - quasi als Nebenprodukt der urologischen Lithotripsie - seit etwa 1992 auch in der Behandlung von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates zum Einsatz. Ein eindeutiger Wirksamkeits¬nachweis nach strengen wissenschaftlichen Kriterien (evidence-based-medicine) bislang nicht erbracht werden. Der unbestreitbare Vorteil der ESWT liegt darin, daß es sich um eine minimal invasive Methode handelt, die dementsprechend wenig Nachbehandlung oder Arbeitsausfälle nach sich zieht. Der (heutige) Nachteil der ESWT ist, daß keine gültigen Therapieschemata bestehen, und daher der unnotwendig häufigen sowie additiven Anwendung breiter Raum gegeben ist.
Keywords: extracorporal shock wave therapy