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SÜDOSTASIEN WORKING PAPERS
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SÜDOSTASIEN WORKING PAPERS, pp. , 2005/06/23
Seit Mitte der 1990er Jahre befindet sich die CPP-NPA, einst eine der stärksten maoistischen Organisationen weltweit, in einer vehementen Krise, die sich primär in einem weit reichenden Spaltungsprozess und in einer Abwendung großer Teile ehemaliger Sympathisantenkreise ausdrückt. Diese Krise kann als Konsequenz eines problematischen Umganges mit Intellektuellen innerhalb und außerhalb der Partei verstanden werden. Aufbauend auf Gramscis Konzept des politischen Intellektuellen wird der Umgang mit intellektuellen und kritischen parteiinternen Strömungen in den unterschiedlichen Phasen der Parteientwicklung nachgezeichnet. Diese Geschichte zeigt, dass die das Verhältnis der Partei zu ihren Intellektuellen kennzeichnende Disziplin zu politischen Dogmen zugleich eine große Stärke wie eine große Schwäche der Organisation darstellt, ein Dilemma, aus dem sich langfristig keine produktive Lösung abzeichnet.