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Erythropoietin bei Tumoranämie. Ein Assessment

    Susanna Jonas, Claudia Wild

ITA Projektbericht, pp. , 2000/05/31

doi: 10.1553/ITA-pb-b15


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doi:10.1553/ITA-pb



doi:10.1553/ITA-pb-b15

Abstract

Die guten Ergebnisse der Behandlung renaler Anämien mit Erythropoietin (80-95%ige Respondenz) lösten die Erwartung aus, dass die Ergebnisse der Behandlung anderer chronischer Anämien mit r-HuEPO ähnlich erfolgreich wären. Während allerdings Anämien bei chronischen Nierenerkrankungen durch einen Mangel an Erythropoietin bedingt sind, sind die Ursachen für Anämien bei Krebserkrankungen vielfältiger Natur. Dementsprechend sprechen nur 50-60% der Patienten mit chronischer Anämie bei Krebserkrankung auf r-HuEpo an. Nachdem es sich bei r-HuEPO um ein sehr kostspieliges Präparat handelt, und in Österreich wie auch in den USA r-HuEPO nicht nur in einem weitaus breiteren Indikationsrahmen als in anderen westlichen Ländern zugelassen ist, sondern auch wesentlich häufiger angewendet wird, stellten die Kostenträger den Bedarf nach Empfehlungen zum Einsatz von EPO bei Tumoranämie und zur Früherkennung jener 40 bis 50% der Patienten, die nicht auf die r-HuEPO-Gabe ansprechen, fest. Es ist das unmittelbare Ziel und die Aufgabe des Assessments, das Wissen für eine angemessene Selektion jener Patienten, die den größten Nutzen aus einer Behandlung mit r-HuEPO haben, zusammenzuführen.

Keywords: Erythropoietin Anämie