Bild

Nanopartikel, Freie Radikale und Oxidativer Stress (NanoTrust-Dossier Nr. 012 – Mai 2009)

    Myrtill Simkó, André Gazsó, Ulrich Fiedeler, Michael Nentwich

ITA Nanotrust Dossiers, pp. , 2009/05/26

doi: 10.1553/ITA-nt-012


PDF
X
BibTEX-Export:

X
EndNote/Zotero-Export:

X
RIS-Export:

X 
Researchgate-Export (COinS)

Permanent QR-Code

doi:10.1553/ITA-nt-012


Abstract

Freie Radikale sind instabile Atome oder Moleküle mit freien Außenelektronen. Dadurch sind sie hochreaktiv, da solche freien Elektronen immer bestrebt sind, in eine stabile, gepaarte Form überzugehen. Durch die Paarung der Elektronen wird anderen Molekülen ein Elektron entrissen, wodurch eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Solche Reaktionen laufen ständig im menschlichen Körper ab, wobei unter Umständen Schädigungen an Biomolekülen entstehen können. Es wird diskutiert, ob Nanopartikel, die in die Zellen gelangen, die Bildung freier Radikale auslösen können. Gegenwärtig wird auch untersucht, ob die auf der Oberfläche der Nanopartikel gebildete Menge freier Radikale ausreicht, um zelluläre Effekte zu induzieren. Dieses Dossier gibt einen Überblick, was freie Radikale sind, wie sie entstehen, warum sie im Organismus gebraucht werden, wie sie dort neutralisiert werden und was bereits über den Zusammenhang zwischen Nanopartikeln und der Bildung von freien Radikalen bekannt ist.

Keywords: Nanotechnologie Freie_Radikale Körperzellen Organismus Nanopartikel