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Strategien zur Risikokommunikation bei Nanotechnologien (NanoTrust-Dossier Nr. 048 – Juni 2017)

    Julia Haslinger, Daniela Fuchs

ITA Nanotrust Dossiers, pp. , 2017/06/29

doi: 10.1553/ita-nt-048


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doi:10.1553/ita-nt-048


Abstract

Spätestens seit den Konflikten um die Gen­technologie in den 1990er-Jahren ist Risikokommunikation ein fixer Bestandteil der Technologieregulierung geworden: Ob Behörden, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Industrie, Interessensvertretungen und Bür­gerInnen: Ihre Ansichten und Bedürfnisse sol­len berücksichtigt und in Regulierungskontext eingebunden werden. Dabei gestaltet sich Ri­sikokommunikation je nach Funktion und Ziel­setzung unterschiedlich. Voraussetzungen da­für, dass Risikokommunikation gelingen kann, sind Faktoren wie Zeitpunkt, beteiligte Akteu­re, AdressatInnen sowie angemessene Aufbereitung der Information und Transparenz des Prozesses. Diese Prozesse müssen auch im zeitlichen Verlauf regelmäßig evaluiert und angepasst werden.
Im deutschsprachigen Raum ist Risikokom­munikation ein Teil der Nano­-Regulierungs­politik und in den Nationalen Aktionsplänen festgelegt; Umsetzungsberichte evaluieren diese Strategien. Dieses Dossier gibt Einblick in Grundlagen der Risikokommunikation, be­vor es beispielhaft auf Kommunikationskon­zepte und ­Leitfäden aus der Schweiz, Deutsch­land und Österreich eingeht.

Keywords: nanotrust-dossier risikokommunikation