ITA Nanotrust Dossiers, pp. , 2020/03/09
Wie schon im 7. Rahmenprogramm für Forschungsförderung der Europäischen Kommission, widmen sich auch im 8. Rahmenprogramm – Horizon 2020 – zahlreiche Forschungsprojekte den Environment, Health und Safety (EHS) Aspekten von Nanotechnologien. Projekte die sich mit der Risikobewertung und Regulierung sowie der Standardisierung von Mess- und Analysemethoden beschäftigen sind ebenso vertreten wie Forschung zu Produktionstechniken oder Qualitätsstandards.
Zudem befassen sich einige Projekte mit Themen wie Lebenszyklusanalysen, Safe-by-Design oder Nachhaltigkeit in Produktionsprozessen. Projekte, die sich mit der Toxizität von Nanomaterialien befassen, legen den Fokusverstärkt auf Langzeitstudien oder auf die (Weiter-)Entwicklung von Testverfahren. Andere Horizon 2020 Projekte widmen sich dem Zusammenführen und der Harmonisierung von Daten und Datenbanken. Es finden sich vermehrt Projekte, welche sich mit Computermodellen für die Analyse von Gesundheitsrisiken und Expositionsszenarien befassen, die in Form von Online-Plattformen oder Tools für Regulator*innen, Entwickler*innen und Forscher*innen zur Verfügung gestellt werden.
Verglichen mit dem 7. Rahmenprogramm finden sich in Horizon 2020 mehr Projekte, die sich mit der physikochemischen Charakterisierung oder der Entwicklung von Mess- und Analysemethoden von Nanomaterialien auseinandersetzen sowie verstärkt Nanoinformatikprojekte, die bereits bestehende Daten europaweit bündeln sollen
Keywords: Nano Trust Safety Horizon 2020