• Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR)

ISR-BULLETIN

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Das ISR betreibt anwendungsoffene, raumwissenschaftliche Grundlagenforschung im Bereich der Stadt- und Regionalforschung. Diese ist an der Schnittstelle von international ausgerichteter Grundlagenforschung und aktuellen Gesellschaftsfragen angesiedelt. Das ISR ist bestrebt, die zentralen wissenschaftlichen Ergebnisse, die häufig nur in englischsprachigen Fachzeitschriften erscheinen, auch außerhalb der wissenschaftlichen Community zu verbreiten. Daher wird ein neues Format – der ISR-Bulletin – herausgegeben, um die interessierte Öffentlichkeit, Vertreter/innen aus Planung, Politik und Praxis direkt anzusprechen.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
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ISBN 978-3-7001-9048-6
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WOHNUNGSMARKTINTEGRATION UKRAINISCHER GEFLÜCHTETER Eine vergleichende Analyse von Wien und Lwiw

    Solomiia Tkach, Josef Kohlbacher

ISR-Bulletin, pp. , 2025/12/05

doi: 10.1553/isr-bulletin25-01


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Abstract

Wien und Lwiw sind für Tausende von Ukrainer/inne/n, die vor dem Krieg geflohen sind, vorübergehend oder dauerhaft zur neuen Heimat geworden. Dieser große Zustrom hat für beide Städte spezifische Herausforderungen und Chancen mit sich gebracht. Er verdeutlicht die Notwendigkeit, die städtische Integrationspolitik anzupassen, um diese Menschen besser unterzubringen und zu unterstützen. Durch die Behebung des Wohnungsmangels, die leichtere Erschwinglichkeit von Wohnraum und die Gewährleistung eines adäquaten Lebensstandards können Wien und Lwiw dazu beitragen, integrative Gemeinschaften zu schaffen, in denen sich Geflüchtete willkommen und unterstützt fühlen. Diese Bemühungen werden zur langfristigen Nachhaltigkeit auf dem Wohnungsmarkt und zur Vitalität beider Städte beitragen und eine Krise in eine Chance für Wachstum und Solidarität verwandeln. Vor diesem Hintergrund formuliert die Studie eine Reihe von Empfehlungen für Maßnahmen zur Integration ukrainischer Geflüchteter/IDPs in den Wohnungsmarkt in beiden Städten, wobei Vorschläge der Geflüchteten und Expert/inn/en sowie Beispiele für bereits bewährte Maßnahmen berücksichtigt werden.