• Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR)

ISR-BULLETIN

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Das ISR betreibt anwendungsoffene, raumwissenschaftliche Grundlagenforschung im Bereich der Stadt- und Regionalforschung. Diese ist an der Schnittstelle von international ausgerichteter Grundlagenforschung und aktuellen Gesellschaftsfragen angesiedelt. Das ISR ist bestrebt, die zentralen wissenschaftlichen Ergebnisse, die häufig nur in englischsprachigen Fachzeitschriften erscheinen, auch außerhalb der wissenschaftlichen Community zu verbreiten. Daher wird ein neues Format – der ISR-Bulletin – herausgegeben, um die interessierte Öffentlichkeit, Vertreter/innen aus Planung, Politik und Praxis direkt anzusprechen.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
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ISBN 978-3-7001-9048-6
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WAS MACHT MENSCHEN IN ÖSTERREICH ZUFRIEDEN MIT IHREM LEBEN? Erhebliche Diskrepanzen des subjektiven Wohlbefindens zwischen Einheimischen und Menschen aus den "neuen" EU-Staaten

    Ádám Németh, Dávid Sümeghy

ISR-Bulletin, pp. , 2025/12/12

doi: 10.1553/isr-bulletin24-05


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doi:10.1553/isr-bulletin24-05

Abstract

Das Verständnis der wechselseitigen Kausalbeziehungen zwischen Migration und subjektivem Wohlbefinden ist für die Entwicklung wirksamer und erfolgreicher politischer Maßnahmen zur Förderung von Integration, sozialem Zusammenhalt und allgemeiner Lebensqualität von entscheidender Bedeutung. Während Österreich 2022 die höchste durchschnittliche Lebenszufriedenheit in der EU verzeichnete, existieren innerhalb der österreichischen Gesellschaft bemerkenswerte Ungleichheiten hinsichtlich des subjektiven Wohlbefindens (SWB). Dieses Projekt beleuchtet einige wichtige sozioökonomische Determinanten des SWB und konzentriert sich dabei auf die Kluft hinsichtlich der Lebenszufriedenheit zwischen gebürtigen Österreicher/inne/n und Menschen, die aus den Mitgliedstaaten, die der EU 2004 und später beigetreten sind, nach Österreich gekommen sind. Die repräsentative EU-SILC-Erhebung 2022 und die MIGWELL-Befragung 2024 bei Ungar/inne/n in Österreich bilden die Grundlage für die quantitative Analyse.