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ISR-BULLETIN
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ISR-Bulletin, pp. , 2025/12/15
Die Studie widmet sich einer Herkunftsgruppe von Geflüchteten, die in den Medien oft pauschal als „Problemgruppe“ stigmatisiert wird. Der Fokus der Analysen liegt auf der sozialen Integration, d.h. den sozialen Interaktionen der Afghan/inn/en in Wien, sowie der Nutzung (halb)öffentlicher Räume. Diese beiden Aspekte sind zudem in vielerlei Weise miteinander verschränkt, denn Interaktionen in öffentlichen Räumen machen die afghanischen Communities im Wiener Stadtraum sichtbar, können zu sozialem Austausch mit anderen Herkunftsgruppen führen und somit einen Beitrag zur Sozialintegration leisten. Gleichermaßen kann Präsenz im öffentlichen Raum auch Konflikte erzeugen. Neben der Nutzung urbaner Erholungsräume wie Parks, Sportflächen, der Donauinsel etc. wurden daher medial häufig präsente „Hotspots“ wie der Westbahnhof, der Praterstern, der Reumannplatz oder bestimmte U-Bahnstationen nicht ausgespart. Ein Kapitel widmet sich den Sozialkontakten afghanischer Frauen, die genauso vielfältig sind wie die afghanischen Communities in ihrer Gesamtheit.